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Neuss
Experten erklären die Architektur der Stadt

Neuss. Beim "Tag der Städtebauförderung" am 13. Mai wird der östliche Innenstadtrand in den Blick genommen. Die städtebauliche "Verwandlung" dieses Teils der Kernstadt war 2007 unter dem Motto "Neuss rückt ans Wasser" angegangen worden.

Genau so lautet auch der Titel einer Ausstellung, die Bürgermeister Reiner Breuer am Samstag um 11 Uhr im Foyer des "Haus am Pegel" (Am Zollhafen 1) eröffnet, der Zentrale des Neusser Bauvereins.

Um den vollzogenen Wandel anschaulich zu machen, werden ab 12 Uhr auch drei geführte Touren angeboten. Die gleichzeitig stattfindenden Rundgänge, für die maximal eine Stunde eingeplant werden muss, starten ebenfalls am Haus des Bauvereins.

Stadtplanerin Katrin Bobenhausen hat ihre Führung mit "Städtebauliche Entwicklung östlicher Innenstadtrand" überschrieben. Karin Striewe, Archäologin in Diensten der Stadt, bietet einen Rundgang zu "Archäologischen Funden im Bereich Romaneum und Stadtmauer" an. Der dritte Spaziergang befasst sich mit der Entwicklung am Hafenbecken I. Als sachkundiger Führer hat sich Klaus Harnischmacher angeboten, der langjährige Bauvereins-Vorstand und Geschäftsführer der Stadthafen Neuss GmbH.

Die Ausstellung selbst ist bis zum 31. Mai während der Bürozeiten in der Zentrale des Bauvereins zu besichtigen. Sie zeigt Projekte, die im Zuge des Sanierungsvorhabens am östlichen Innenstadtrand auch mit rund zehn Millionen Euro Fördergeld von Land und Bund umgesetzt wurden. Zum Beispiel den Umbau des ehemaligen Busbahnhofes an der Brückstraße, wo heute das Romaneum steht, oder die Anlage der Hafenpromenade mit Bau der Freitreppe am Kopf des Hafenbeckens I.

Die Ausstellung zeigt aber auch schon, was erst in diesem Jahr oder dem nächsten Jahr realisiert werden kann. Zum Beispiel die Neubebauung des Münsterschul-Areals, die im Herbst starten wird. Das Gebäudemanagement stellt außerdem den Integrativen Schulcampus Nordstadt mit der Gesamtschule vor, der ebenfalls gefördert wird.

(-nau)
 
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