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Neuss
FDP-Konzept für Hammfeld II

Neuss: FDP-Konzept für Hammfeld II
Manfred Bodewig: "CDU lässt sich von Grünen ausbremsen." FOTO: Woitschütke
Neuss. Schwarz-Grüne Äußerungen decken sich nicht mit Beiratsbeschlüssen.

Die FDP will im Schulterschluss mit der SPD und - so hofft sie - auch Teilen der CDU verhindern, dass der Möbelhaus-Investor Kurt Krieger im Hammfeld II nur noch sein Discount-Möbelhaus Sconto baut und die übrige Fläche brach liegen bleibt.

Mit diesem klaren Ziel geht der FDP-Fraktionsvorsitzende Manfred Bodewig in die Verhandlungen, die die Mitglieder eines eigens gebildeten Beirates kommende Woche mit dem Berliner Investor führen werden. Basis für die Gespräche ist ein in interfraktionellen Vorgesprächen mit Mehrheit festgelegter Rahmen, der neben dem Sconto-Haus eine weitere Einzelhandelsansiedlung vorsieht, die aber kein typisches Innenstadtsortiment bietet. Zum Beispiel ein Zweirad-Center. Die jetzt von den Fraktionsvorsitzenden von CDU und Grünen publizierte Linie, eine weitere Einzelhandelsnutzung zwischen Höffner-Haus und Rennbahn auszuschließen, steht, so Bodewig, "diametral zu dem, was im Beirat beschlossen wurde".

An diesen Äußerungen der Fraktionsspitzen von Schwarz-Grün wundert Bodewig, dass sich "die CDU zu den möglichen und erforderlichen Entwicklungen im Bereich der Hammfeld II-Flächen immer wieder von den Grünen ausbremsen lässt". Sie seien nur Wiederholungen von gescheiterten Versuchen, eine grüne Wirtschaftpolitik zu etablieren. Das Gerede von innovativem Gewerbe diene nur dem Zweck, Entscheidungen auf die lange Bank zu schieben, sagt Bodewig. Die von den Grünen propagierte Idee von einem "Medizin-Park" war schon in der Vergangenheit als Luftnummer geplatzt, ergänzt er - und kann sich auch nicht vorstellen, dass dieser nun in Kaarst entsteht.

(-nau)
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