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Neuss
Fehler bei Brückensanierung am Bootshaus

Neuss. Die Fußgängerbrücke über die Erft muss neu beplankt, eine Stolperkante beseitigt werden.

Die Brücke am Bootshaus in Minkel ist ein Sanierungsfall. Im Vorgriff auf die grundlegende Überarbeitung wurde der Steg über die Erft jetzt neu beplankt. Doch weil gut gemeint noch lange nicht gut gemacht heißt, werden Fußgänger und Radfahrer nicht müde, die Ausführung zu kritisieren. Die Nachbesserung sei schon in Auftrag gegeben, berichtet Peter Fischer, Pressesprecher der Stadt. Die Reparatur der Reparatur müsste zeitnah erfolgen.

Die Eisenbrücke in der Nähe des Bootshauses der Holzheimer Kanuten ist unter anderem auch deshalb so beliebt, weil sie Ausflüglern eine kurze Querverbindung von Holzheim nach Helpenstein und weiter in Richtung der südlichen Neusser Ortsteile ermöglicht und von dort eine direkte Verbindung zum Rad- und Wanderweg an der Erft ermöglicht. 1972 wurde diese Brücke errichtet. Ob es an gleicher Stelle schon vorher einen Übergang über die Erft gab, ist der Bauakte des Tiefbaumanagements zur Brücke nicht mehr zu entnehmen, erklärt Fischer.

Korrosionsschäden an den Pfeilern machen nun eine grundlegende Sanierung nötig, für die es aber noch keine Planung und kein Geld im Haushalt gibt. Im Vorgriff wurde deshalb der Auftrag erteilt, die maroden Holzplanken zu ersetzen. Die beauftragte Firma nutzte dazu Lerchenbretter, die in Längsrichtung verlegt wurden. Nach den starken Regenfällen haben sich die Bretter allerdings an den Außenseiten so nach oben gewölbt, dass in den Rinnen das Wasser stehenbleibt und die Schraubbefestigungen ausgerissen sind. Unglücklich vor allem aus Sicht der Radfahrer ist auch die Kante, die auf beiden Seiten am Zugang zur Brücke entstanden sind, weil die neuen Bretter scheinbar nur auf die alten aufgenagelt wurden.

(-nau)
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