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Neuss
Fitness-Parcours in Hoisten eröffnet

Neuss: Fitness-Parcours in Hoisten eröffnet
Der Fitness-Parcours auf der Bezirkssportanlage an der Welderstraße wurde von Bürgermeister Reiner Breuer und Wilfried Bongartz (r.) eröffnet. FOTO: woi
Neuss. Die DJK Germania Hoisten feiert den Abschluss eines Gemeinschaftsprojektes. Von Christoph Kleinau

Die Klasse 3B der Richard-Schirrmann-Grundschule hat sich zum Picknick angekündigt. Die Kinder wollen selber sehen und ausprobieren, was die DJK Germania Hoisten auch mit ihrem Geld gebaut hat. Deswegen gibt es noch vor den Sommerferien einen kleinen Wandertag zur Matthias-Ehl-Sportanlage, wo am Samstag ein großer Fitness-Parcours eröffnet wurde. Ein Bewegungsangebot für jedes Alter und ein echtes Gemeinschaftsprojekt des ganzen Ortes, zu dem die Kinder der 3B den Erlös aus ihrer Keksback-Aktion beisteuerten.

Im Grunde sei die Anlage schöner geworden als erhofft, sagt Marcus Schwarz, der Jugendleiter des Sportvereins DJK. Er war auch Projektpate und hat deswegen seit Anfang des Jahres auch manche schlaflose Nacht gehabt. "Wir machen das ja auch zum ersten Mal", sagte er. Aber vielleicht nicht zum letzten Mal. Denn zur Eröffnung kündigte Wilfried Bongartz als Vorsitzender des 869 Mitglieder zählenden Vereins im Beisein von Bürgermeister Reiner Breuer an: "Das war nicht die letzte Idee, die wir auf der Anlage umsetzen wollen."

Geboren wurde die Idee einer modernen Alternative zum "Trimm-Dich-Pfad", als die VR-Bank Dormagen Vereinsvertreter für das Crowdfunding genannte Spendensammeln interessierte und selbst großzügig etwas in den Topf tat. 15.000 Euro wollte der Verein danach selbst an Spenden einwerben, 17.500 waren es zum Abschluss der Aktion, die auch die Hoistener Betriebe unterstützten. 25 Prozent der auf 46.000 Euro taxierten Kosten sagte ferner die Stadt zu, den Rest sollte der Verein aufbringen. Doch dieser Rest wird kleiner als gedacht, weil drei Tage vor der Eröffnung auch die Sparkassenstiftung einen großzügigen Beitrag zusagte. Hinzu kam Muskelkraft des Vereins, dessen Helfer gut 800 Arbeitsstunden investierten und zum Beispiel noch am Donnerstag 40 Kubikmeter Holzhäcksel verteilen mussten - als Fallschutz unter den Geräten.

Entstanden ist ein Parcours mit neun Stationen und einer Callanetics-Anlage im Zentrum. Er ist während der Öffnungszeiten der Bezirkssportanlage frei und für jeden zugänglich und kann ohne Aufsicht benutzt werden, sagt Schwarz. Zur Eröffnung stellte ein 15-jähriger Turner vor, wie man sich an den Geräten bewegt - ausprobieren müssen sie die Hoistener nun selbst.

Quelle: NGZ
 
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