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Neuss
Gemälde vom Kloster Gnadental von 1586 für das Museum

Neuss. Als Ergänzung seiner stadthistorischen Sammlung hat das Clemens-Sels-Museum ein Gemälde des 17. Jahrhunderts als Schenkung erhalten. Es zeigt das Kloster Gnadental, in dem sich 1586 ein zentrales Ereignis der Neusser Stadtgeschichte und zugleich des Truchsessischen Krieges abspielte. Zu sehen ist ein Dankgottesdienst vom 1. August 1586 zu Ehren von Alexander Farnese, Herzog von Parma. Farnese bekommt während der Feier vom päpstlichen Nuntius Bonomi in Gegenwart von Kurfürst und Erzbischof Ernst von Bayern sowie von Herzog Johann von Jülich Ehrengaben überreicht. Mit Unterstützung katholisch-spanischer Soldaten hatte Farnese die Stadt Neuss aus den Händen protestantischer Truppen zurückerobert.

Das Gemälde, das aus dem ehemaligen Zisterzienserinnenkloster Gnadental stammt, ist eines der letzten erhaltenen Kunstgegenstände aus der einst reichen Ausstattung des Klosters. Seine gesamte Ausstattung - Möbel, Sakralgeräte, Gemälde - wurde 1802 unter napoleonischer Herrschaft verkauft und die Kirche abgerissen. Die Ländereien und die verbliebenen Gebäude sind in einen Gutshof umgewandelt worden.

Zu sehen ist das Gemälde ab sofort in der stadtgeschichtlichen Abteilung des Clemens-Sels-Museum im Obertor.

Quelle: NGZ
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