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Neuss
Generationswechsel bei den Neusser Heimstätten

Neuss: Generationswechsel bei den Neusser Heimstätten
NHB-Vorstandstrio (v.l.): Böhmer, Leufen und Fiedler. FOTO: woi
Neuss. 60 Jahre war Heinz Hutmacher (87) für die Neusser Heimstätten Baugenossenschaft (NHB) aktiv. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung wurde nun aber der Generationswechsel eingeleitet: Der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende stand zwar zur Wahl, wurde jedoch nicht mehr in den Aufsichtsrat gewählt. Dieses Amt übernimmt nun Udo Fiedler. Sein Stellvertreter ist Karl Heinz Houbé. Bei der Wahl zum Aufsichtsrat wurde Albert Medeweller wieder bestellt und Christian Noebel erstmals gewählt.

"Heinz Hutmacher wollte zwar weitermachen, aber er konnte das Ergebnis nachvollziehen", sagt Vorstandsmitglied Stefan Leufen (76), der bereits bei der vorangegangenen Aufsichtsratssitzung der NHB im Amt bestätigt worden war. Das gleiche gilt für seinen Kollegen Anton Böhmer (52).

Doch statt sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen möchte die NHB den Blick lieber auf zukünftige Projekte richten. "Wir würden gerne bauen", sagt Leufen, der gleichzeitig darauf aufmerksam macht, dass die Stadt mehr als anderthalb Jahre gebraucht habe, um eine Bauvoranfrage zu bearbeiten. In den vergangenen 20 Jahren wurden "lediglich" die bestehenden 13 Häuser nach der Energieeinsparverordnung saniert. Nun soll endlich ein neues Projekt hinzukommen - auf einem Grundstück in Weckhoven, wo aktuell noch Garagen zu finden sind. Doch es herrscht Zeitdruck. "Wenn wir es bis Oktober 2018 schaffen, dass der Bau durchkommt, dann könnten wir noch nach dem alten System bauen - und dabei viel Geld sparen", sagt Laufen. Würde es länger dauern, würden neue Vorschriften zum Tragen kommen, die dazu führten, dass sich der Bau für die NHB nicht mehr rechne.

(jasi)
 
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