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Kaarst
Geschichten aus dem Glockenturm

Kaarst: Geschichten aus dem Glockenturm
Die Kinder hielten sich lieber die Ohren zu, als Konrad Wilms eine der Glocken von St. Martinus in Schwung brachte. FOTO: NN
Kaarst. Jene Kinder, die am vergangenen Sonntag zum ersten Mal die Kommunion empfangen und vor und nach dem Gottesdienst den Glocken von St. Martinus gelauscht haben, düften eine ganz genaue Vorstellung davon gehabt haben, was da oben im Glockenstuhl passierte.

Denn erstmals seit der Restaurierung des Glockenturms konnten dieses Jahr wieder die Kommunionkinder unter der fachkundigen und unterhaltsamen Führung von Konrad Wilms die Glocken von St. Martinus in Kaarst besuchen.

Sechs Glocken hängen nun im Turm, neu dazu kam eine altbekannte Glocke - die von Alt St. Martin. Viele Jahre stand sie vor der Kirche im alten Dorf, nun darf sie gemeinsam mit ihren Kollegen schlagen. Die Kinder durften in acht Gruppen kurz vor ihrer Erstkommunion den Turm besteigen und wurden oben mit einer ungewöhnlichen Aussicht auf ihre Heimatstadt belohnt. Zu jeder Glocke hatte Konrad Wilms eine Geschichte parat, und so erzählte er unter anderem, dass die älteste aus dem Jahre 1483 stammt, während die kleinste der Glocken von Kaarster Kindern von ihrem Taschengeld gespendet wurde.

Der Ausflug auf den Glockenturm hat auf jeden Fall dazu beigetragen, dass die Kommunionkinder am Sonntag genau zu schätzen gewusst haben, was für ein Aufwand es für Wilms und andere Mitarbeiter der Gemeinde bedeutet hatte, ihnen und ihrer Erstkommunion zu Ehren die Fahnen oben am Turm herauszuhängen.

Quelle: NGZ
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