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Neuss
Grefrather Schützen jubeln Michael I. zu

Neuss. Fahnenweihe für das Jägerkorps und etliche Ehrungen unterstreichen ein harmonisches Fest. Von Rudolf Barnholt

Der Weg von der Pfarrkirche zum Festzelt ist kurz. Nach dem Festhochamt am Sonntag begann es jedoch so stark zu regnen, dass die Schützen richtig nass wurden. Präsident Reiner Kivelitz nahm es gelassen: "Dieser Schauer war hoffentlich der letzte Gruß von oben."

Diese Gelassenheit hatte ihre Gründe: Es läuft alles rund auf dem Grefrather Schützenfest, und das Festhochamt war diesmal ein ganz Besonderes gewesen: Präses Michael Tewes hatte die neue Fahne des Jägerkorps gesegnet, die im Kloster Mariendonk in Grefrath am Niederrhein in Handarbeit gefertigt wurde. Zudem erhielt mit Herrmann Kappelhoff ein Mitglied der St.-Sebastianus-Bruderschaft einen päpstlichen Orden. Was ist dagegen schon ein Regenschauer?

Schützenkönig Michael Frensch regiert mit seiner Schwester Sonja Tille - er hat alles bestens im Griff, und selbst den Königstanz meisterte das Paar souverän. Was war der schönste Moment in seiner Regentschaft? Der König muss nicht lange überlegen: "Als ich am 30. April bei der Krönung das Königssilber umgehängt bekommen habe."

Schöne Momente erlebten etliche Schützen, die geehrt wurden. Der stellvertretende Bezirksbundesmeister Thomas Schröder überreichte René Nilgen, Gregor Dederichs, Heiko Bertram und Helmut Jarcke das Silberne Verdienstkreuz. Über eine noch höhere Auszeichnung - den Hohen Bruderschaftsorden - freuten sich Felix Lohmann und Domnique Lindow. 50 Jahre gehören der Bruderschaft Theo Eßer, Jakob Stammen, Norbert Fischer und Rudolf Stumpf an. Seit 60 Jahren sind Toni Clemens und Peter Ackers dabei. Bezirksjungschützenmeister Marcel Weifels verlieh dem Edelknabenführer Markus Schmitz den Jugend-Verdienstorden in Bronze. Schmitz wird seit kurzem von Michael Bellen und Marcus Longerich unterstützt.

Heute um 17 Uhr beginnt mit dem Abholen des Schützenkönigs der letzte Festtag in Grefrath. Eine letzte Parade um 18 Uhr und ein letzter Umzug bringt die gut 500 Marschierer des Regimentes noch einmal auf die Straße, bevor sich das Geschehen um 20 Uhr zum Königsball ins Festzelt verlagert.

Dort macht ein großes Banner über der Theke schon auf ein besonderes Ereignis im kommenden Jahr aufmerksam. Am 30. April 2017 nämlich ist die Grefrather Bruderschaft Gastgeber für den Bezirksjungschützentag.

Quelle: NGZ
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