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Neuss
Grenadierkorps zieht zur Parade in Rekordstärke auf

Neuss. Gerd Philipp Sassenrath quittierte die Nachricht, die Hauptmann Michael Gräff verkündete, mit einem Lächeln: Das Grenadierkorps wird in Rekordstärke am 28. August zu Ehren des Schützenkönigs paradieren. In den 84 Zügen werden 1588 Grenadiere (Vorjahr: 1547) marschieren - so viele wie noch nie. Für den Fackelzug liegen derzeit 36 Anmeldungen für Großtransparente vor; damit ist bereits das Vorjahresniveau erreicht.

Die zweitgrößte Einheit im Regiment nach der Schützenlust gliedert sich in sieben Marschblöcke, denen nun auch jeweils eine Korpsfahne zugeordnet sein wird. Die siebte Fahne, gestaltet nach einer Idee von Vorreiter Thomas Kempen, zeigt unter anderem ein Porträt des ehemaligen Kölner Erzbischofs Josef Kardinal Frings, der Ehrenbürger seiner Heimatstadt Neuss ist. Die Fahne wird derzeit produziert und soll im Rahmen des Promenadenkonzerts (21. August) geweiht werden. Die Grenadiere Horst Dvorak und Marc Hillen haben für die Finanzierung des Projektes gesorgt.

Die Personalien an diesem Majorsehrenabend waren in einer voll besetzten Stadthalle reine Formsache. Zum vierten Mal wurde Markus Ahrweiler (46) aus dem Zug "Quiri'Nüsser" zum Major gewählt. Einstimmig. Erneut ernannte er Markus Degen zu seinem Adjutanten, und auch Michael Gräff bleibt ohne Gegenstimme Hauptmann, sein Zug "Santa Lucia" somit Hauptmannszug. Nach dem Heimgeleit feierten die Grenadiere mit vielen Gästen auf dem Hamtorplatz bis tief in die Nacht ein unbeschwertes Biwak.

(lue-)
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