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Neuss
Großer Treff der Killifisch-Freunde

Neuss. In Holzheim trafen sich Züchter und Experten zum Austausch. Von Rolf Hoppe

Killifische sind eierlegende Zahnkarpfen. Damit gehören sie zur Verwandtschaft der mit am häufigsten gehaltenen Aquarienfische der lebendgebärenden Spezies wie Guppies, Schwertträger und Black Mollies - viele Aquarianer haben mit diesen populären bunten und exotischen Fischen ihr Hobby begonnen. Den Neusser Horst Schmidtke hat es nicht mehr losgelassen hat. Doch Schmidtke gehört zur Fraktion der Killifisch-Freunde und Züchter, die sich auf die Gattung eierlegender Zahnkarpfen festgelegt haben. Heute besitzt er eine große Zahl von ihnen in mehr als 30 Aquarien.

Jetzt hatte der 55-Jährige Gelegenheit, beim Regionaltreffen der Killifisch-Freunde im Holzheimer Brauereiausschank Frankenheim seine schönsten Exemplare zu präsentieren und auch damit zu handeln. Denn Killifische sind, so Schmidtke, kaum im allgemeinen Aquaristik-Geschäft zu finden, sondern werden von Hobby-Aquarianern und Züchtern auf einer Börse wie gestern ge- und verkauft. Es ist kein exklusiver Zirkel, der sich trifft, denn die Fische sind zu erschwinglichen Preisen wie etwa acht Euro zu haben. Daher sind unter den Killifisch-Freunden alle Altersgruppen vertreten.

Killifische sind seltene Süßwasser-Fische, die meisten und farbenprächtigsten sind in Afrika, Südamerika und Asien, also in den Tropen und Subtropen, zu Hause. Ihre Seltenheit, die Farben - und Formenvielfalt ist es, die das besondere Hobby und den Reiz dazu ausmachen. Und obwohl selten, gibt es über 750 Arten, die zu 100 Gattungen gehören. Mit Ausnahme von Australien gibt es "Killis" auf jedem Kontinent der Erde. Auf ihrer Speisekarte stehen Wasserflöhe, Krebse, Würmer und Mückenlarven.

Mit dem Besuch in Holzheim war der Regionalleiter der Deutschen Killifisch-Gemeinschaft, Heinz Ott aus Mönchengladbach, zufrieden: "Wir hatten mit Richard Mattes aus Bayreuth (Neues aus dem Fischpalast) und Hans Gruber aus Österreich (Killifischkeller - Besitzer und deren Lieblinge) zwei ausgewiesene Fachleute mit interessanten Fachvorträgen für Spezialisten und Anfänger sowie Killifisch-Freunde aus Deutschland, aus Belgien und den Niederlanden zu Gast. Die mit großem Andrang besuchte Fischbörse bot eine Vielzahl der im Handel kaum anzutreffenden Exemplare."

Quelle: NGZ
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