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Neuss
Grüne Themen beim Umweltmarkt am Romaneum

Neuss. Umweltthemen und Nachhaltigkeit den Neussern näher bringen, war eines der Ziele des zweiten Umweltmarktes vor dem Romaneum. Mehr als 20 Stände wurden dazu in der Stadt aufgebaut. Von Informationen über erneuerbare Energien, bis hin zum Urban Gardening oder veganen Snacks war für Interessierte und zufällig vorbei gekommene Besucher einiges dabei.

Entstanden ist der Markt aus einer Initiative der Neuss Agenda 21, der Neusser Eine Welt Initiative, des BUND und der Initiative "Transition Town". Zusammen wollten sie auf die vielseitigen Themen rund um Umwelt und Nachhaltigkeit aufmerksam machen. Bei strahlendem Sonnenschein bot sich Gelegenheit für Gespräche und Austausch.

Wer selbst aktiv werden wollte konnte sich im Upcycling versuchen und aus einem Getränkekarton ein Vogelhaus entstehen lassen. Oder er konnte zu den Macher des Urban Gardening gehen, die den Tastsinn herausforderten: Jeder musste blind in einer Gemüsekiste fühlen, was sich da Leckeres verbarg. Da konnte aus einer Karotte schon einmal eine Zucchini werden.

Auch Besuch aus Aachen war gekommen. Die Initiative gegen den Betrieb der Belgischen Atomkraftwerke Tihange und Doel warb vor Ort für eine geplante Menschenkette am 25. Juni. Schon jetzt ist ein Bus aus Neuss voll. Die Neusser Atomkraftgegner nehmen ihren Platz in Saint-Nicolas (Tilleur) ein; Anmeldungen sind noch möglich.

Georg Heumüller vertrat das Umweltamt. "Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, um Fragen etwa zum Jröne Meerke zu stellen", sagt er. So mancher nahm sich Informationen zum Stadtradeln mit.

Der Landwirtschaftsverband informierte über die die Arbeit der Bauern und klärte über den Anbau von Gemüse und Getreide auf. Die Produkte der Bio Landwirtschaft konnten dann am Stand des Lammertzhofs gekostet werden,.

(tebö)
 
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