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Neuss
Grusel-Clowns sorgen für mehrere Polizei-Einsätze

Neuss. Noch bevor die Halloween-Partys gestern Abend losgingen, musste die Polizei mehrfach wegen sogenannter Grusel-Clowns im Neusser Stadtgebiet ausrücken. Zunächst hatte ein entsprechend maskierter Unbekannter gegen 8.10 Uhr am Alexander-von Humboldt-Gymnasium erst von außen gegen eine Scheibe geschlagen und dann ein rohes Ei geworfen. In dem Raum hatten sich Lehrer aufgehalten. Schulbetrieb fand nicht statt. Wie die Polizei gestern mitteilte, war die Person mit der Clownsmaske bereits verschwunden, als die von der Schulleitung alarmierten Beamten eintrafen.

Gegen 12.15 Uhr erschreckte ein Grusel-Clown dann in der Neusser Innenstadt zunächst einen Vater, der mit seiner zehnjährigen Tochter an der Niederstraße unterwegs war. "Meine Tochter hat sich mächtig erschreckt und geweint", sagte der Vater, der namentlich nicht genannt werden möchte, gestern im Gespräch mit unserer Redaktion. Der Grusel-Clown trug eine schwarze Hose, eine schwarze Jacke und einen blauen Rucksack. Der Vater verständigte umgehend über Notruf die Polizei. Nur kurz nach diesem Anruf ging ein weiterer Notruf auf der Leitstelle ein: Am Meererhof wurde laut Polizei gegen 12.20 Uhr ein Grusel-Clown gemeldet. Da dieser ebenfalls eine schwarze Hose, eine schwarze Jacke und einen blauen Rucksack trug, handelte es sich vermutlich um denselben Unbekannten.

Die Polizei schickte umgehend einen Streifenwagen los. Als dieser um 12.24 Uhr vor Ort eintraf, war der Grusel-Clown bereits verschwunden. Grundsätzlich empfiehlt die Polizei, die 110 zu rufen, wenn sich Passanten durch Unbekannte bedroht fühlen.

(abu)
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