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Neuss
GWG baut Häuser für Kinderreiche

Neuss: GWG baut Häuser für Kinderreiche
"GWG-Land": Am Wendehammer am Ende der Augustastraße saniert und schafft die Genossenschaft Wohnraum. FOTO: Woi
Neuss. Genossenschaft erweitert Angebot für Familien mit drei und mehr Kindern. Von Ludger Baten

Für Stefan Zellnig entsteht dort schlicht ein "Superprodukt". Elf Einfamilienhäuser mit 115 Quadratmetern Wohnfläche und einem Garten werden am Wendehammer am Ende der Auguststraße die GWG-Siedlung komplettieren. Bauherr ist die Gemeinnützige Wohnungs-Genossenschaft (GWG, die dort in ihrem "Kernbereich" ihren Bestand noch einmal vergrößert. Im August beginnen die Erdarbeiten; im Frühjahr 2018 sollen die ersten Mieter einziehen.

Für GWG-Vorstand Stefan Zellnig ist dieses Projekt eine Herzensangelegenheit. Seit er vor einiger Zeit bei der Übergabe von neu gebauten Einfamilienhäusern die strahlenden Kinderaugen der Mieterfamilien sah, weiß er: "Ein Haus mit Garten allein für eine Familie macht Menschen glücklich." Darum würde er am liebsten überall dort, "wo es sich halbwegs rechnet", Einfamilienhäuser bauen. An der Augustastraße rechnet es sich, darum werden acht der elf Häuser mit öffentlicher Förderung errichtet. Kinderreiche Familien - Eltern mit drei oder mehr Kindern -, die über einen Wohnberechtigungsschein verfügen, können sich bewerben. Sie bezahlen 5,75 Euro pro Quadratmeter. "Eine Kaltmiete von unter 700 Euro für ein ganzes Haus mit Garten ist attraktiv", freut sich Stefan Zellnig: "Ich weiß, dass unsere Zielgruppe Kinderreiche gar nicht so klein ist."

An der Augustastraße besitzt die GWG einige Häuser, von denen in den vergangenen Jahren mehrere modernisiert wurden. Zum Abschluss ist jetzt das Haus Nummer 36 dran. Die Baugerüste verraten, dass dort die Sanierung im vollen Gange ist. In langen Verhandlungen mit der Bahn wandelte die GWG Erbpacht in Eigentum um. Zwei Gebäude wurden abgerissen, so dass dort nun ein Grundstück zur Verfügung steht, auf dem elf Einfamilienhäuser die Baulücke schließen werden. "Wir runden ein schönes Quartier ab", sagt Stefan Zellnig, "und achten dabei auf hohe Qualität, die den angehobenen Standards der Nachbarhäuser entspricht."

Quelle: NGZ
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