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Neuss
Hier bin ich König

Neuss: Hier bin ich König
FOTO: F3 FOTOGRAFIE__Fabian Franken
Neuss. Einmal im Leben ein König sein: Bei den Schützenvereinen und -bruderschaften im Rhein-Kreis Neuss geht das. Heute: Torsten und Sonja Klein, St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Neuss-Furth.

Name Torsten und Sonja Klein

Verein/Bruderschaft Torsten Klein ist Geschäftsführer der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Neuss-Furth, die vom 14. bis zum 17. Mai ihr Schützenfest feiert. Der König stammt aus dem Reitercorps.

Warum haben Sie auf den Königsvogel angelegt? Es ist eine Supersache, einmal im Mittelpunkt zu stehen, vielen bisher fremden Menschen zu begegnen, noch mehr Züge kennenzulernen und dabei die große Hilfsbereitschaft und das Wohlwollen aller zu spüren.

Was war Ihr erster Gedanke, als der Vogel fiel? Ich hatte keine Zeit, zu denken. Der Jubel und die Gratulanten haben mich mitgerissen. Ich wurde auf den Schultern meiner Reiterkameraden aber auch auf einer Woge der Begeisterung ins Zelt getragen.

Was haben Sie sich fürs Schützenfest vorgenommen? Sehr viel. Ich möchte trotz des straffen Protokolls für das Königspaar zwei Krankenhausbesuche machen, viel Freude ausstrahlen und vor allem zeigen, dass niemand vor diesem schönen Amt Angst haben muss. Ich möchte dafür werben, dass uns die Bewerber für dieses wichtige Bindeglied in Zukunft nicht ausgehen.

Ist alles parat? Sind Sie für den Ehrentanz gerüstet? Als Königspaar sind wir gerüstet. Die 600 Orden sind eingetroffen. Auch meine Tanzfähigkeiten reichen - zumindest für die Pflicht. Zudem hatten wir mit dem Hofstaat noch einen Tanz-Crashkursus inklusive Hofknicks. Es hat alles wunderbar geklappt.

Wächst das Regiment weiterhin? Auf jeden Fall. Mit mehr als 1800 Schützen und Musikern führt Oberst Heiner Ringes das bisher größte Further Regiment an. Unsere zwölf Korps sorgen für Vielfalt. Ältere Züge haben hier und da personelle Probleme. Da versucht das Komitee zu helfen.

Was erwartet die Gäste beim Fackelzug am Samstagabend? Beim Fackelrichtfest haben wir uns überzeugt, dass wiederum wahre Meisterwerke gezeigt werden. Darauf dürfen sich die Zuschauer freuen. 19 Großfackeln werden es dieses Mal sein. Ich danke allen Fackelbauern, die sich engagieren.

Was müssen Festbesucher zum Programm wissen? Los geht es bereits morgen, Freitag (13.), um 17 Uhr. Dann wird mit Fassanstich und Platzkonzert die große Kirmes eröffnet. Samstag (14.) - 17 Uhr: Einböllern des Festes; 21 Uhr: Party im Zelt mit DJ Marc Pesch; 21.45 Uhr: Fackelzug ++ Sonntag (15.) - 8 Uhr - Festmesse in St. Josef; 10 Uhr: Festakt im Zelt; 12 Uhr: Aufmarsch; 12.30 Uhr: Königsparade; 16.15 Uhr: Antreten zum Festumzug; 20 Uhr: Tanz im Zelt mit der Band "Novesia Live" ++ Montag (16.) - 10.30 Uhr: Musikalischer Bürger-Frühschoppen mit NGZ-Stammtisch im Zelt; 15.30 Uhr: Antreten zum Festumzug; 17 Uhr: Ringstechen der Reiter hinter dem Zelt; 20 Uhr: Tanz mit der Band "Novesia Live" und der Helene-Fischer-Coverband (21 Uhr) ++ Dienstag (17.) - 16 Uhr: Antreten zum Festumzug; 20 Uhr Krönungsball.

Quelle: NGZ
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