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Neuss
Hoistener wartet auf Reparatur seines Zauns

Neuss. Erst war er zehn Tage ohne Telefon und Internet (wie weitere 30 Hoistener auch), weil ein von der Deutschen Glasfaser beauftragtes Unternehmen bei Arbeiten eine Telefonmuffe und viele darin enthaltene Telefondrähte zerstört hatte. Dann wurde bei weiteren Glasfaser-Arbeiten auch noch sein Gartenzaun beschädigt. Und das obwohl Roland Wierig nach den zuvor gemachten Erfahrungen der Deutschen Glasfaser schriftlich verboten hatte, seine Eigentumsflächen an der Hochstadenstraße in Hoisten zu betreten.

Außerdem hatte er angekündigt, dass, sollte sich das Unternehmen nicht daran halten oder gar Schäden verursachen, er Anzeige erstatten werde. Das hat er dann nicht getan - trotz des demolierten Zauns. Eine Schadensmeldung an die Glasfaser allerdings versandte er - und hörte zunächst nichts. "Noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung habe ich bekommen", so Wierig. Als die NGZ nachfragte, teilte ein Glasfaser-Sprecher mit, dass man sich um den Fall kümmern werde.

Das war auch so, wie Wierig unserer Redaktion bestätigte. "Ja, ich habe ein Schreiben bekommen", sagt Wierig. Eingegangen sei es am 14. November. Darin habe man sich für die Schadensmeldung bedankt und darüber informiert, dass ein Unternehmen beauftragt sei, den entstandenen Schaden bis zum 21. November zu beheben. Der 21. November war gestern. Geschehen ist bis jetzt nichts. "Ich werde noch ein paar Tage warten, dann setzte ich eine Frist für die Reparatur", sagt der Hoistener.

(goe)
 
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