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70 Jahre CDU in Neuss
Hüsch verteidigt Kanzlerin Merkel

Neuss. Das Urgestein der Neusser CDU, Heinz Günther Hüsch (86), hat die Union zur Rückkehr zur politischen Arbeit aufgerufen, um an frühere Erfolge der Partei anzuknüpfen. Er verteidigte den Kurs der Bundeskanzlerin in der Flüchtlingspoltik. Von Andreas Gruhn

Das Gründungsmitglied der Neusser CDU sagte beim Festakt zum 70-jährigen Bestehen der Partei am Samstag im Zeughaus vor mehreren hundert Gästen: "Da vier Bürgermeisterämter verloren gegangen sind, selbst das Bürgermeisteramt in Neuss, besteht reichlich Grund zum Nachdenken und vor allem zum Handeln. Ich bin aber fest überzeugt: Wir werden an frühere Erfolge anknüpfen, wenn wir uns anstrengen. Ans Werk, Freunde!" Hüsch erhielt als Dank eine Ehrenurkunde und Medaille zum Jubiläum der Partei, die er mitgegründet hatte.

Der frühere Bundestagsabgeordnete verteidigte den Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Flüchtlingspolitik. "Angela Merkel hat die Chance, als Kanzlerin der Barmherzigkeit in die Geschichte einzugehen. Es ist mein Wunsch, dass sie dies auch dann verteidigt wenn andere materielle Interessen höher einschätzen als eine christliche Gesinnung", sagte Hüsch.

Zuvor hatte Daniela Leyhausen, stellvertretende Vorsitzende der Kreispartei, in einer Moderation über die verschiedenen Generationen der Union von der "brutalen Realität der Angela Merkel" gesprochen.

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