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Neuss
Immer mehr Patienten gehen in die Augustinus-Kliniken

Neuss. Allein das Johanna-Etienne-Krankenhaus in der Nordstadt verzeichnet im ersten Quartal 2016 - im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr - eine Leistungssteigerung von 8,5 Prozent. Damit setzt sich für die Neusser St. Augustinus-Kliniken ein Trend fort, der ihnen schon ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 bescherte. Die Zahl der in zwei Akutkrankenhäusern und zwei psychiatrischen Fachkliniken behandelten Patienten erhöhte sich auf 46.557 (stationär) beziehungsweise 90.317 (ambulant). Von Ludger Baten

Die guten Eckdaten haben auch zu guten Ergebnissen geführt: Der Jahresumsatz des Neusser Sozialkonzerns kletterte auf 288 Millionen Euro (2014: 274 Millionen); der Überschuss von knapp zehn Millionen Euro entspricht einer Umsatzrendite von 3,4 Prozent. Das geht aus dem soeben vorgelegten Geschäftsbericht der St. Augustinus-Kliniken gGmbH hervor. Der Ertrag wird nach Angaben des Unternehmens komplett in die bauliche Infrastruktur und medizinische Ausstattung der Standorte refinanziert.

Seit der Gründung der St. Augustinus-Kliniken durch die Stiftung der Neusser Augustinerinnen - Cor unum und der Neusser Alexianerbrüder im Jahr 2004 wurde das Angebot des Unternehmensverbundes kontinuierlich erweitert: Mit 14 Unternehmen und fast 70 Standorten gehören die Neusser Augustinus-Kliniken mit Sitz nicht nur zu den größten katholischen Anbietern von Gesundheits- und Sozialleistungen am Niederrhein, sondern gehören laut einer Umfrage des Fachmagazins "Wohlfahrt intern" heute zu den 1900 umsatzstärksten sozialen Trägern in Deutschland. Die Mitarbeiterzahl der Unternehmensgruppe lag mit 4700 Beschäftigten - davon 2850 im Rhein-Kreis - um zehn Prozent über dem Wert von 2014. Vor zehn Jahren waren es noch 600 Mitarbeiter weniger.

Die St. Augustinus-Kliniken erwarten, dass sie ihre Bettenzahl im Rhein-Kreis um 26 erhöhen können. Sie beziehen sich auf die Planungsvorschläge des Landesministeriums, die für die Kreiskrankenhäuser (minus 89) und das städtische Lukaskrankenhaus in Neuss (minus 11) einen Bettenabbau vorsehe.

Quelle: NGZ
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