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Neuss
Jäger treten mit "820 Mann plus x" an

Neuss. Traditionskorps stimmt sich mit Festversammlung auf das Schützenfest ein. Von Ludger Baten

Das Jägerkorps, dessen Aktiven für ihre handwerklichen Fähigkeiten bekannt sind, wird beim Fackelzug zum Auftakt des Neusser Schützenfestes am 29. August 30 Großtransparente mitführen. Dieses "grandiose Ergebnis" meldete gestern Morgen Major Hans-Jürgen Hall (58) im Rahmen der Großen Festversammlung des von ihm angeführten grün-weißen Korps an Regimentsoberst Heiner Sandmann. Die Zuschauer dürfen sich am Fackelzugabend auf so viele Großtransparente wie noch nie freuen. Mehr als hundert - Insider sprechen von 110 - Fackeln sollen es in diesem Jahr sein.

Die präzise Korpsstärke konnte der Jägermajor noch nicht vorlegen, da er noch einige Nachmeldungen erwartet. So kündigte er an, es würden "820 Jäger plus x" auf den Markt kommen. Im Vorjahr waren es 836. Langsam machen aber die Hubertusschützen den Jägern den Platz als drittstärkstes Korps im Neusser Regiment streitig: Am Rande der Festversammlung in der Stadthalle berichtete Hubertusmajor Volker Albrecht, er werde wohl erstmals mehr als 800 Hubertusschützen anführen. Die Schützenlust knackt offenbar die Marke von mehr als 1700 Marschierern; auf Platz zwei bleiben die Grenadiere. Vieles deutet darauf hin, dass in diesem Jahr wieder ein Rekordregiment durch die Neusser Straßen marschiert. Im Vorjahr waren es 7562 Schützen und Musiker.

Traditionell stimmen sich die Jäger am Sonntag nach der Zog-Zog-Entscheidung mit ihrer Großen Festversammlung auf das Schützenfest ein. Auch gestern blieb kaum ein Stuhl in der Stadthalle leer. Mehr als 600 Schützen, die von König Markus Reipen angeführt wurden, feierten den Korpssieger der Jäger, Dirk Seidel (48), aus dem Zug "Jagdhorn". Auch für die Jubilare sparte das Auditorium nicht mit Beifall. Zum Programm der Großen Festversammlung, zu der viele Gäste aus befreundeten Korps kommen, gehört neben der Siegerehrung des Korpsschießens die Zugauslosung für die Umzüge beim Schützenfest 2015. Als "gute Nummer" wird gewertet, wenn ein Zug möglichst nah vor oder hinter den Musikblöcken marschieren darf.

Quelle: NGZ
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