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Neuss
Jazzsommernacht mit sechs Bands

Neuss. Rund um die Alte Post gibt es wieder kostenlose Konzerte. Philipp van Endert ist Programmmacher.

Die Sommerferien sind zu Ende, das Schützenfest ist auch vorbei - Zeit also, die warme Jahreszeit mit der Jazzsommernacht rund um die Alte Post zu beenden. Am Samstag ab 18 Uhr treten auf dem Vorplatz, im Garten (Café) sowie im Foyer und ab 21 Uhr im großen Saal der Alten Post unter anderem die Inéz Schäfer Band, Jo und Jnana auf. Der Eintritt ist traditionsgemäß frei, aber wie immer können Veranstalter Philipp van Endert und Hans Ennen (Alte Post) Spenden gut gebrauchen.

Als "New talents & new faces" sind das Philipp Wisser Trio im Foyer, The Roseland Trio auf dem Vorplatz und das Maja Quartett im Café zu erleben.

Zur Inéz Schäfer Band gehören Inéz Schäfer (Gesang, Klavier), Demian Kappenstein (Schlagzeug), André Nendza (Bass) und Matthias Kurth (Gitarre). Die Musik der Künstlerin Inéz Schäfer ist ebenso abwechslungsreich wie ihre eigene Geschichte. Die Halbschweizerin hat jüdische, holländische und italienische Wurzeln. Schäfer gewann 2011 den Hauptpreis beim "New Voices"-Wettbewerb. Nach kammermusikalischen Kompositionsexperimenten setzt sie jetzt auf Minimalismus: nur ihre Stimme, ab und zu spielt sie Klavier, dazu Demian Kappenstein am Schlagzeug und sparsam eingesetzte Elektronik.

JO - das sind Roman Babik (Klavier), Andreas Wahl (E-Gitarre /12-saitige Akustikgitarre), Christoph Moeckel (Tenorsaxophon) und Jo Beyer (Schlagzeug / Komposition). "Schreibe deine Lieblingsmusik, finde deine Lieblingsmusiker, gebe dem Ganzen einen Namen und fertig ist die Lieblingsband" - das könnte das Motto des Schlagzeugers Jo Beyer sein. "Tun, was einem gefällt" ist die Devise dieser Band, und genauso klingt es auch. Kompromissloser Spaß mit vertrackt hitverdächtigen Kompositionen, gespielt von einigen der allerfeinsten Improvisatoren des zeitgenössischen Jazz.

Jnana bestehen aus Johannes Lemke (Saxophon) und Laia Genc (Klavier), die beide ihre Liebe zur indischen Musik ausleben. Dabei finden sowohl Bearbeitungen von Stücken der klassischen indischen Literatur ihren Platz wie auch durch Reisen und Aufenthalte in Indien von Land und Leuten inspirierte Eigenkompositionen.

Info Neustraße 28, Samstag, 3. September, ab 18 Uhr

Quelle: NGZ
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