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Neuss
JeKi-Sti-Chor belegt den fünften Platz

Neuss: JeKi-Sti-Chor belegt den fünften Platz
Kinder in JeKi-Sti-Klassen machen bei "Singen tut gut" mit. FOTO: F. Elschner
Neuss. Aus dem gesamten Bundesgebiet sangen Chöre um die Wette. Projekt "Singen tut gut" geht weiter.

Der JeKi-Sti-Kinder- und Jugendchor der Musikschule hat beim 6. Kinder- und Jugendchorwettbewerb mit Chören aus dem gesamten Bundesgebiet in Erwitte den fünften Platz belegt. Die Neusser Kinder und Jugendlichen bekamen 21 von 24 möglichen Punkten. Chorleiterin Iskra Ognyanova ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis: "Für unseren jungen Chor war die Teilnahme ein tolles Erlebnis und ein schönes Ziel, auf das alle lange hingearbeitet haben. Da die Jury von dem schönen und ausgeglichen Klang des Chores angetan war, wurden wir sogar ausgewählt, beim Preisträgerkonzert zu singen."

Da der JeKi-Sti-Chor erst seit vier Jahren besteht und die besser platzierten Chöre wie zum Beispiel der Knabenchor Gütersloh allesamt schon viel länger existieren, zeigt sich auch Holger Müller, Fachleiter der Musikschule, begeistert vom Abschneiden der JeKi-Sti-Kinder. "Nur ein Punkt hinter dem Thomaner Nachwuchschor - das finde ich eine tolle Leistung. Unser Chor war der jüngste Chor im Teilnehmerfeld, sowohl was das Durchschnittsalter als auch das Gründungsdatum betrifft", sagte er.

Der Neusser Nachwuchschor ist kostenfrei und offen für alle Kinder und Jugendliche, die Proben finden immer dienstags, 16.30 Uhr, im Romaneum statt (Infos unter www.jedem-kind-seine-stimme.de).

Aus dem Modellprogramm "Jedem Kind seine Stimme" (JeKi-Sti) ist auch das Projekt "Singen tut gut" entstanden. Initiator der musikalischen Benefizaktion ist der JeKi-Sti-Beirat. 51 Klassen der Neusser Grundschulen sowie drei Klassen der Ersten Sekundarschule mit insgesamt über 1300 Kindern machten jetzt bei der sechsten Auflage des Projekts mit.

Die JeKi-Sti Klassen waren dazu aufgerufen, in einer wohltätigen Einrichtung in Nähe der jeweiligen Schule eine Singaktion durchzuführen: ein Konzert, gemeinsames Singen oder eine Theatervorführung in einem Seniorenheim, einem Krankenhaus oder Kindergarten. Jede Klasse entwickelte eine eigene Idee. Die Aktion musste im Anschluss mit Texten und selbst gemalten Bildern von den Kindern dokumentiert werden. Die entstandenen Berichte und Kunstwerke können in einer Ausstellung im kleinen Foyer des Romaneum noch bis zum Ende der Sommerferien begutachtet werden.

Zum Abschluss der musikalischen Benefizaktion wurden die Teilnehmer bei einer feierlichen Urkundenübergabe im Romaneum gewürdigt. Stellvertretend für den Beirat überreichten Kulturdezernentin Christiane Zangs und Musikschulleiter Reinhard Knoll die Urkunden an die Kinder, die für ihre Klassen ins Romaneum gekommen waren. Die Aktion "Singen tut gut" soll auch im nächsten Schuljahr stattfinden, die Vorbereitungen laufen bereits.

Quelle: NGZ
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