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Neuss
Jugend soll "Upside Down" mitgestalten

Neuss: Jugend soll "Upside Down" mitgestalten
Beigeordneter Ralf Hörsken (r.) diskutierte mit Jugendlichen über Partizipation. FOTO: woi
Neuss. Die regelmäßigen Besucher können ihre Ideen für den ehemaligen Computerraum einbringen. Von Elena Burbach

Das Kinder- und Jugendzentrum der evangelischen Christuskirchengemeinde "Upside Down" geht in Sachen Demokratie vorbildlich voran. Dort werden unter Berücksichtigung der Kinder und Jugendlichen, die den Treff im Martin-Luther-Haus regelmäßig besuchen, gemeinsam Entscheidungen getroffen. Nun steht ein größeres Projekt an. Der ehemalige Computerraum soll umgestaltet werden. Die Verantwortlichen für das Qualitätsentwicklungsprojekt des Jugendamtes "besser MIT Wirkung" haben dies zum Anlass genommen, um mit den Kindern und Jugendlichen über Partizipation zu sprechen.

Jugendamtsleiter Markus Hübner und Sozialdezernent Ralf Hörsken diskutierten mit den Jugendlichen, wie sich Demokratie aktiv leben lässt. Das Ergebnis: In dem Jugendtreff unter der Leitung von Mascha Degen und Sarah Laumen herrscht bereits ein guter Austausch untereinander.

Das gemeinsame Projekt geht die Gruppe gelassen an, doch es gibt viele Ideen unter einen Hut zu bringen. Fabian Matheisen besucht den Jugendtreff regelmäßig und hat den Durchblick: Eine "Zockerecke" und ein Sofa stünden auf der Wunschliste der Besucher. Einen ganz besonderen Platz im Raum soll außerdem ein eher ungewöhnliches Objekt einnehmen. Der Jugendtreff ist kürzlich mit einer aufwendigen Modelleisenbahn beschenkt worden. Statt die teilweisen Sammlerstücke zu verkaufen, haben sowohl die Kinder als auch die Jugendlichen schnell Gefallen an dem Klassiker gefunden. "Für einen Jugendtreff ist das schon ein Alleinstellungsmerkmal", findet Mascha Degen. "Jeder konnte was damit anfangen", sagt sie.

Jetzt sind sich alle einig, dass die Eisenbahn dauerhaft aufgebaut werden soll. Den Austausch darüber, wie es mit der Planung weitergeht, haben Hübner und Hörsken mit ihrem Besuch nun ins Rollen gebracht. Motiviert geht die Gruppe aus dem "Upside Down" nun in die Planung, denn Hörsken hat seinen nächsten Besuch bereits angekündigt. Dann sollen die ersten Ergebnisse sichtbar sein.

Quelle: NGZ
 
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