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Neuss
Kanuclub feiert Einzug in neues Bootshaus

Neuss. Nach eineinhalb Jahren ohne eigenes Domizil merkt der Neusser Kanu-Club (NKC) deutlich, wie wichtig ein solcher Anlaufpunkt ist. Vor allem die Mittwochtreffs, die in erster Linie als Klönrunde beliebt waren und sind, haben nach Darstellung von Vereinspräsident Julius Weirauch an Zuspruch verloren, seit der Club bei einem befreundeten Wassersportverein Untermieter wurde. Doch diese Zeit ist bald vorbei, denn am Samstag, 18. Juni, kann der NKC am Sporthafen in Grimlinghausen den Einzug in sein neues Bootshaus feiern. Ab 18 Uhr wird dazu auch Bürgermeister Reiner Breuer erwartet.

Eigentlich hatte der Kanu-Club darauf gehofft, dass schon zum "Anfahren", also dem Saisonstart Anfang Mai, das neue Bootshaus zur Verfügung stehen würde. Fertig war zwar das Haus, dessen sieben Eigentumswohnungen auch schon alle verkauft und bewohnt sind, aber nicht die Räume im Erdgeschoss, die der NKC nutzen kann. Das ist neben dem Bootslager und modernen Umkleide- und Sanitärräumen vor allem der Versammlungsraum, der sich mit einer breiten Glasfront zum Hafen hin öffnet.

Das Bootshaus steht heute dort, wo der Kanuclub schon 1931 ein Clubheim beziehen konnte. 83 Jahre später, im Oktober 2014, wurde es abgerissen. Grund: Die Stadt wollte den Pachtvertrag nicht mehr verlängern, sondern das Grundstück (teuer) verkaufen. Erworben wurde es von Burkhard Schüler, einem Mitglied des NKC. Er baute - auch für seine Kanuten - und refinanzierte auch den Grundstückskauf über die Eigentumswohnungen.

(-nau)
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