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Neuss
Kiosk-Mitarbeiter mit einer Schusswaffe bedroht

Neuss. Die Polizei sucht Zeugen zweier Überfälle - einen auf eine Imbissstube und einen auf einen Kiosk am Dienstag.

In Norf und Grimlinghausen ist es am vergangenen Dienstagabend zu Raubüberfällen gekommen. Wie die Polizei gestern mitteilte, betrat ein maskierter Täter um 21.50 Uhr eine Imbissstube an der Südstraße. Mit vorgehaltener Schusswaffe bedrohte er die anwesende Mitarbeiterin und forderte Geld. Als der Verdächtige einen weiteren Mitarbeiter bemerkte, ergriff er die Flucht. Bei der Waffe soll es sich um eine silberfarbene Schusswaffe gehandelt haben. Der Täter wird wie folgt beschrieben: circa 1,74 Meter groß und kräftig, er trug einen grauen Kapuzenpullover, dazu einen roten Mundschutz vor Mund und Nase.

Am gleichen Abend betrat um 22.20 Uhr ein bislang unbekannter Mann einen Kiosk an der Johanna-Etienne-Straße. Wie bereits im zuvor geschilderten Fall forderte der Täter unter Vorhalt einer silbernen Schusswaffe die Herausgabe von Geld. Doch auch in diesem Fall blieb es beim Versuch. Denn eine Mitarbeiterin konnte den Täter mit Pfefferspray in die Flucht schlagen. Sie beschrieb den Räuber wie folgt: circa 27 bis 30 Jahre alt, ungefähr 1,75 Meter groß, von dicklicher-kräftiger Statur. Er trug eine Jeanshose, einen grauen Kapuzenpullover, die Mund- und Nasenpartie war mit einem schwarzen Tuch, mit rotem Rand, verdeckt. Er sprach mit einem osteuropäischen Akzent.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Taten besteht, werden die weiteren Ermittlungen zeigen. Weitere Hinweise auf die Täter werden unter der Telefonnummer 02131 3000 entgegen genommen.

Auch wenn die Kiosk-Angestellte im zweiten Fall den Täter mit Pfefferspray in die Flucht schlagen konnte, warnt Polizeisprecherin Diane Drawe vor solchen Maßnahmen. Sie rät dazu, sich in solchen Fällen defensiv und zurückhaltend zu verhalten.

Quelle: NGZ