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Ludger.baten
Kommentar Neue Rechtsform ist erst der Anfang

Neuss. Spät, aber hoffentlich nicht zu spät, haben die Kreispolitiker - zumindest deren Mehrheit - erkannt, dass sie die strukturellen Rahmenbedingungen für ihre beiden Krankenhäuser in Dormagen und Grevenbroich verändern müssen, damit die bestmögliche medizinische Versorgung der Patienten auch in Zukunft möglich ist. Als klar war, dass Direktor Ralf Nennhaus gehen würde, haben Landrat Hans-Jürgen Petrauschke sowie die von Dieter Welsink geführte CDU/FDP-Koalition aufs Tempo gedrückt. Das war richtig und das Ergebnis ist gut: die GmbH kommt und der ehemalige "Lukas"-Manager Rüsken ist der richtige Mann, um Politik, Verwaltung, Ärzten und allen Mitarbeitern auf einem schweren Wert eine konstruktive Hilfe zu sein.

Wem das Tempo zu hoch ist, der wird auf der Strecke bleiben. Wer zurückblickt, wird sich fragen lassen müssen, warum er es zu gelassen hat, dass die Kreis-Kliniken tief rote Zahlen schreiben. Darum: Gestern hat die Kreistagsmehrheit die Startglocke geschlagen. Die GmbH ist erst der Anfang, Kooperationen bis hin zur Fusion werden folgen müssen, um auch Angebotslücken zu schließen. Noch fehlen Herzchirurgie, Augen- oder Hautklinik. Auf geht's!

Quelle: NGZ
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