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Neuss
Kreis unterstützt Schulen auf dem Weg zur Fairtrade-School

Neuss. Startzuschuss und Hilfe bei der Öffentlichkeitsarbeit.

Etliche Schulen aus dem Rhein-Kreis wollen dem Beispiel des Gymnasiums Norf und des Berufskollegs Weingartstraße folgen und sich mit dem Fairen Handel beschäftigen. Beide Neusser Schulen waren gerade erst als "Fairtrade-School" ausgezeichnet worden, so dass die Zahl der so engagierten Schulen im Kreis auf sieben angewachsen ist. Es könnten mehr werden, heißt es im Kreishaus, denn der fördert solche Bemühungen.

Als erster Fairtrade-Kreis Deutschlands unterstützt der Rhein-Kreis aktiv Schulen im Kreisgebiet auf dem Weg zur Fairtrade-Schule, indem er den Schulteams mit einem Zuschuss in Höhe von 200 Euro etwas Starthilfe gibt. Außerdem erfahren Schulen in dieser Kampagne professionelle Unterstützung bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit. Dazu gehören zum Beispiel Flyer und Banner, die nach den Wünschen der jeweiligen Schulen und deren Design gestaltet sind.

Die Kampagne Fairtrade-School steht unter der Schirmherrschaft von Landes-Schulministerin Sylvia Löhrmann und zeichnet seit 2012 Schulen aus, die sich aktiv für eine gerechtere Welt und den Fairen Handel einsetzen. Getragen wird sie von der Siegelgesellschaft Transfair Deutschland.

"Wir sind stolz auf die vielen engagierten Schulen im Rhein-Kreis. Die Idee des Fairen Handels findet gerade in Schulen mit ihren Lehrern, Schülern und Eltern viele Multiplikatoren", sagt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Auch Fairtrade-Projektleiter Harald Vieten ist vom Engagement und der Kreativität der Schulen begeistert. Die Palette reicht vom Verkauf fair gehandelter Produkte in der Mensa, über Info-Veranstaltungen, Aktionstage, Theateraufführungen bis hin zur Gründung einer eigenen Schulfirma. "Das Engagement für den Fairen Handel erhält durch die bunten Aktivitäten der Kinder und Jugendlichen immer wieder neue Impulse", sagt Vieten. Und das Beste: Das Engagement zahlt sich doppelt aus - für die Schulgemeinschaft und für die Familien und Kleinbauern in den Entwicklungsländern.

Infos zur Kampagne gibt es bei der Kreispressestelle, 02131 928-1301, E-Mail: presse@rhein-kreis-neuss.de.

(-nau)
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