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Neuss
Kritik an Gefahrenstelle bei Edeka

Neuss: Kritik an Gefahrenstelle bei Edeka
Wer den Parkplatz des Edeka-Marktes an der Venloer Straße verlässt, muss vorsichtig sein. Doch die Stadt kündigt baldige Maßnahmen an. FOTO: lber
Neuss. Ausfahrt an Venloer Straße ist schlecht einsehbar. Änderung in dieser Woche? Von Simon Janssen

Noch immer ist das Gebäude an der Venloer Straße 1 bis 3 eingerüstet. Wer den Parkplatz des dahinter gelegenen Edeka-Marktes verlässt und unter dem Gebäude hindurch auf die Straße fährt, muss besonders aufmerksam sein. Denn wegen des Gerüsts ist die Stelle nur äußerst schlecht einsehen. Sowohl für Autofahrer als auch für Fahrradfahrer und Fußgänger.

Ein besorgter Vater hat sich nun an die Stadt gewandt und die Verantwortlichen aufgefordert, schnell zu handeln. Das Schreiben liegt unserer Redaktion vor. Darin heißt es: "Ein schwerer Unfall ist meiner Einschätzung nach leider hier vorprogrammiert. Und für mich ist völlig unverständlich, dass dieser Gefahrenbereich - vor allem in der jetzigen Bau-Situation - nicht anders abgesichert ist."

Dazu gehöre ausreichender Abstand, der den Herausfahrenden die Sicht auf Fußgänger- und Fahrrad-Wege erlaubt, bevor sie sich bereits auf diesen Wegen befinden. Darüber hinaus spricht sich der Neusser für Warnhinweise aus.

Sein Sohn (11) sei jetzt an dieser Stelle zum wiederholten Male fast von einem Auto erfasst worden, als er auf dem Weg zur Schule war. Auch er selbst sei vor einigen Tagen nur knapp einem Unfall entgangen, weil er kurz vor der Ausfahrt anhielt. "Ein großer Lkw kam ohne Vorwarnung und kaum sichtbar, zwar langsam, aber ohne zum Halt zu kommen, aus der Ausfahrt und hätte mich als Fahrradfahrer sicherlich erwischt, wenn ich nicht vorher angehalten hätte", sagt er. Auch Carsten Paul, der die Edeka-Filiale mit Jürgen Kopp leitet, betont, dass Kunden regelmäßig auf die Situation aufmerksam machen.

Die Stadt kündigt an, zu handeln. "Die momentane Situation stellt lediglich ein Provisorium dar. Das Gerüst wird noch im Laufe dieser Woche abgebaut, wodurch sich die Sichtverhältnisse schon merklich verbessern werden", sagt Pressereferent Tobias Spange. Danach erfolge der Gehwegausbau und lange geplante ergänzende Maßnahmen in der Zufahrt, die ein schnelles und unkontrolliertes Ausfahren verhindern sollen. "Hierzu gehören ein Stopp-Schild für die Ausfahrt und Einbau von sogenannten ,Kölner Tellern'. Die Sichtverhältnisse entsprechen dann den Straßenbaurichtlinien", sagt Spange. Bei den Kölner Tellern handelt es sich um Erhebungen auf der Fahrbahn.

Quelle: NGZ
 
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