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Neuss
Lubig bleibt bis 2021 Vorstand des Neusser Bauverein

Neuss. Der Aufsichtsrat der Neusser Bauverein AG hat gestern Abend den Vertrag von Vorstands-Aprecher Frank Lubig (49) um weitere fünf Jahre verlängert. Die Wahl erfolgte zum frühest möglichen Zeitpunkt, da Lubigs zweite Amtszeit erst im kommenden August ausläuft. Damit steht fest, dass der Diplomkaufmann und Immobilienökonom all die Projekte umsetzen kann, die er zuletzt angeschoben hat. Der umreißt das Pensum mit einem Satz: "Wir schaffen in den nächsten fünf bis sechs Jahren 1500 neue Wohneinheiten in Neuss."

Die Wahl erfolgte einstimmig, also auch mit den Stimmen der SPD-Mitglieder im Aufsichtsrat. Die hatten zuletzt mit der Geschäftspolitik des städtischen Tochterunternehmens gehadert und gefordert, den Fokus stärker darauf zu richten, bezahlbaren und generationengerechten Wohnraum zu schaffen. Ihr Bürgermeisterkandidat Reiner Breuer, der im Falle seiner Wahl das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden für sich reklamieren will, glaubt, dass eine solche Fokussierung mit Lubig an der Spitze der Geschäftsführung zu machen ist. Das gestrige SPD-Votum wäre damit auch wie ein Vertrauensvorschuss zu werten.

Lubig trat im Juli 2006 an die Spitze des größten Neusser Wohnungsunternehmens und übernahm damals das Amt von Klaus Harnischmacher. Zuvor war der 49-Jährige bei der Deutschen Immobilien AG tätig, einem Projektentwickler.

Im Anschluss an Lubigs Vertragsverlängerung bis August 2021 tagte die Hauptversammlung zur Feststellung des Jahresabschlusses. An die Stadt, die 96 Prozent der Anteile hält, zahlt der Bauverein eine sechsprozentige Rendite aus, die Einlage der Kleinanleger wird mit sieben Prozent verzinst.

(-nau)
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