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Tour-Begleiter Die App "quoradis" Und Das "kultohr"
Mit dem Smartphone Sehenswürdigkeiten entdecken

rhein-kreis (cka) Wer gerne über den Tellerrand blickt und sich im Sommer mit seinem Rad auf ganz neue Wege begeben möchte, der kann sich einen ortskundigen Reiseleiter mitnehmen. Einen Reiseleiter, der sogar in die Hosentasche passt. "Ganz neu ist die App ,QuoRadis' fürs Smartphone, die sowohl wie ein Navigationsgerät den Weg vorgibt als auch Informationen, Audioaufnahmen, Fotos und teilweise sogar Filme von bestimmten Sehenswürdigkeiten zeigt", sagt Yvonne Brenner von der Kreis-Wirtschaftsförderung, bei der sie unter anderem für die Bereiche Tourismus und Radverkehrsförderung zuständig ist.

Entwickelt wurde die kostenlose App bis Ende vergangenen Jahres vom Verein "RadRegionRheinland", in dem insgesamt neun Städte und Kreise in der Region organisiert sind - darunter auch der Rhein-Kreis Neuss. "Ziel ist es, die Region noch radfreundlicher zu machen", sagt Brenner. Die App und auch das 2007 ins Leben gerufene "Kultohr", das bei einem Anruf unter 02131 6083 und einer dreistelligen Endziffer Audio-Informationen zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten abspielt, leisten dazu einen großen Beitrag. Neuer "Renner" dürfte inzwischen allerdings das Smartphone sein, das mit seiner GPS-gesteuerten App zusätzlich den Weg vorgibt und diesen auf einer Karte digital anzeigt.

Die App führt auf drei Routen durch den Rhein-Kreis Neuss: "Aktiv im Grünen" ist etwa 60 Kilometer lang und eine Kombinations-Route mit Köln, da sie teilweise durchs Stadtgebiet der Dom-Metropole führt. Die Tour mit dem Titel "Historische Anekdoten" (65 Kilometer) bleibt derweil im Kreisgebiet. Ein Erklär-Video gibt es dabei unter anderem für das Schloss Liedberg, Fotos und Audio-Aufnahmen für den Tuppenhof bei Kaarst, das Quirinus-Münster in Neuss und das Kloster Langwaden bei Grevenbroich.

"Beliebt ist auch die sogenannte Energieroute, die sich an dem Energiepfad Grevenbroich orientiert und etwa 40 Kilometer lang ist. Sie führt an den Kraftwerken, dem Tagebau Garzweiler, der Vollrather Höhe und auch am Neurather Gewächshauspark vorbei", sagt Yvonne Brenner, die auch selbst gerne Rad fährt und die kostenlose App nach eigenem Test empfehlen kann. Die App kann seit Frühjahr 2014 heruntergeladen werden und wurde bis Ende des Jahres erweitert. "Mit den Videobeiträgen und den Fotos sticht diese App natürlich hervor. Wir wollen auch nicht-ortskundigen Radfahrern damit die lokalen Sehenswürdigkeiten erklären. So auch die Skihalle Neuss. Die App erkennt den Standort - wer also vor der Halle steht, bekommt in einem Kurzvideo erklärt, wie etwa der Pulverschnee hergestellt wird", erklärt Yvonne Brenner.

Quelle: NGZ
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