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Neuss
Musikredakteur Wolfram Goertz und "Die Charts des lieben Gottes"

Neuss: Musikredakteur Wolfram Goertz und "Die Charts des lieben Gottes"
Wolfram Goertz blickt höchst unterhaltsam auf die Musik. FOTO: bsen
Neuss. In Düsseldorf und Mönchengladbach sind seine Hörabende längst Tradition, jetzt kommt er auch nach Neuss ins Romaneum. Wolfram Goertz, Musikredakteur unserer Zeitung und außerdem auch Musiker und Chorleiter, der in Medizin promoviert hat und auch die Interdisziplinäre Ambulanz für Musikermedizin am Universitätsklinikum in Düsseldorf koordiniert, widmet sich scheinbar abseitigen Fragen.

Welche Platten hört eigentlich der liebe Gott? Was lässt ihn schwärmen? Wozu tanzt er? Und was legt er in ruhigen Minuten auf?

Goertz plant für diesen Abend unter dem Titel "Die Charts des lieben Gottes" den Nachweis, dass Gott einen weiten Kulturbegriff und viele Platten daheim im Regal hat. Das ergibt eine Tour d'horizon mit viel Musik: von der Gregorianik über Händel, Bach und Mozart bis zu Leonard Cohen, Mireille Mathieu und Jan Delay - und vielen anderen. Ein Abend zum Genießen, Lachen und Entdecken.

Thomas Hag schrieb in der Rheinischen Post über das Programm: "Wolfram Goertz hat die Auswahl übernommen, ganz ohne Blasphemie, dafür mit einem Augenzwinkern. Wie sonst käme er auf die Idee, den Abend mit dem ,Sub-Bass' von Bruce Low und seiner Single ,Das Kartenspiel' zu beginnen? Der obskure Text wird von der ,Air' von Johann Sebastian Bach unterlegt. Es ist der Auftakt für Goertz' eklektische Mischung aus Erhabenem und Heiterem, aus Einleuchtendem und Überraschendem."

Der Hörabend wird veranstaltet von der Musikschule der Stadt Neuss, die Einnahmen dieses Benefizkonzerts werden für die Förderung der Musikerambulanz bereitgestellt. Diese Einrichtung an der Uni kümmert sich unter der Leitung von Goertz ausschließlich um berufsbedingt erkrankte Musiker - Amteure wie Profis. Die Musikerambulanz wird von einem Förderverein unterstützte, zu dessen Beirat unter anderem auch Axel Kober, Generalmusikdirekter der Deutschen Oper am Rhein, und Christoph Stahl, Hauptabteilungsleiter Chor und Orchester WDR, gehören.

Info Brückstraße 1, Dienstag, 15. März, 19.30 Uhr, Karten zu 10 Euro gibt es bei der Tourist-Information (02131 4037795 und an der Abendkasse.

Quelle: NGZ
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