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Neuss
Musiktheater mit Swing, Schlager und Jazz aus der Nachkriegszeit

Neuss. Deutschland im Jahr 1945. Lizzie, Maggie und Charlie kehren aus den USA zurück nach Neuss. Die Swing- und singbegeisterten jungen Frauen waren nach Amerika geflohen, als die Nazis ihr Heimatland beherrschten; jetzt kommen sie zurück, haben noch Rose und Pianist Jimmy im Schlepptau.

Die Erfolgsproduktion "Swing mit dem Feuer" des Theaters am Schlachthof bekommt einen Nachfolger: "Die Ballade vom Horizont" heißt das rund 110 Minuten dauernde Musiktheaterstück, wieder aus der Feder von Jasper Sand, der dieses Mal eine Geschichte um mehr als 20 Songs herumgeschrieben hat. "Szenisches Konzert" passe eigentlich noch besser, sagt Regisseur Markus Andrae, der trotz der schwierigen Zeitumstände ein Unterhaltungstheater verspricht. Das hochaktuelle und schon in "Swing" eingebaute Flüchtlingsthema grundiert auch das neue Stück, denn die USA-Rückkehrer seien Flüchtlinge, die in ihre Heimat zurückkehrten, sagt er. "Mit viel Mut zur Hoffnung" und am Ende einer Entscheidung, die aus dem aus Individuen zusammengefunden Trio aus "Swing" wieder Einzelpersonen macht.

Das alles geschieht mit noch mehr Musik, die zudem sehr breitgefächert sei, sagt Andrae: "Von Volkslied bis Jazzstandard, von Swing bis Schlager ist alles dabei, was das Jahr 1945 ausmachte." Die Palette reicht von Glenn Millers "Chattanooga Choo Choo" über den Brecht/Weill-Song "Alabama" bis hin zu den "Caprifischern". Es singen und spielen wieder Franka von Werden (Lizzie), Anke Jansen (Maggie) und Marlene Zilias (Charlie). Sie bringen noch Reinhild Köhncke als Rose und Edwin Schulz als Jimmy ins Spiel. Neben Klavier sind auch Akkordeon und Geige eingesetzt.

Info Blücherstraße 31, Freitag, 22. Januar, 20 Uhr Premiere, Karten: 02131 277499

(hbm)
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