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Neuss
Nachfragebündelung für Glasfaser endet heute

Neuss. Heute endet die Nachfragebündelung des Unternehmens "Deutsche Glasfaser" in Allerheiligen, Grefrath sowie im Verbund Rosellen, Rosellerheide und Neuenbaum. Grefrath (Stand gestern: 37 Prozent) und Allerheiligen (31 Prozent) nähern sich der vom Unternehmen geforderten 40-Prozent-Quote an. Rosellen, Rosellerheide und Neuenbaum bleiben mit 23 Prozent deutlich zurück.

Die "Deutsche Glasfaser" plant den Bau eines offenen Glasfasernetzes für schnelles Internet. Es soll in der Basis-Version Geschwindigkeiten von mindestens 100 Megabit (Mbit/s) pro Sekunde beim Up- und Download ermöglichen. Es können verschiedene Pakete hinzugebucht werden; grundsätzlich soll das Netz für Geschwindigkeiten von 1 Gigabit pro Sekunde vorbereitet werden. "Offenes Glasfasernetz" bedeutet: Kunden schließen einen Vertrag mit Internetanbietern (Providern) ab, die unterschiedliche Tarif-Pakete anbieten und das Netz der "Deutsche Glasfaser" nutzen. Laufzeit des Vertrags: mindestens zwei Jahre.

Die "Deutsche Glasfaser" setzt auf ein Netz nach dem "Fiber To The Home"-Prinzip (FTTH). So bezeichnet man das Verlegen von Glasfaserleitungen bis ins Haus beziehungsweise die Wohnung des Anschlussinhabers. Darin unterscheidet sich das Vorgehen vom Netzausbau der Telekom. Der ehemalige Staatskonzern rüstet sein VDSL-Netz mit Vectoring auf. Laut Unternehmensangaben ermöglicht dies Übertragungsraten bis zu 100 MBit/s beim Download und bis zu 40 MBit/s beim Upload. Die Telekom verlegt Glasfaser bis in Multifunktionsgehäuse, von dort werden die Daten via Kupferkabel in die Haushalte übertragen. Dies nennt man "Fiber To The Curb"-Prinzip (FTTC).

(abu)
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