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Neuss
"Neue" Andreaskirche macht neugierig

Neuss: "Neue" Andreaskirche macht neugierig
Renate Durau (mit Mikrofon) führte bei einer Rokoko-Zeitreise durch die grundsanierte Norfer St.-Andreaskirche. FOTO: G. Salzburg
Neuss. Zur "Wiedereröffnung" der Pfarrkirche am Palmsonntag fanden nicht alle einen Platz im Gotteshaus. Von Anneli Goebels

Lars Becker ist zufrieden, sehr zufrieden sogar. Mit so viel Zuspruch hätte der stellvertretende Vorsitzende des Norfer Kirchenvorstandes nicht gerechnet. Am Sonntag, dem Palmsonntag, wurde nach gut sechsmonatiger Sanierung die St.-Andreas-Kirche wieder geöffnet - und die Besucher konnten "einziehen". "Unsere Kirche hätte gut anderthalb Mal so groß sein können, so viele Leute sind gekommen", sagt Becker und betont, dass man nebenan im Kindergarten St. Andreas noch eine Kinderkirche eingerichtet hatte. "Sonst wäre es noch voller geworden."

Die Wiedereröffnung des Gotteshauses ist gleichzeitig auch der Start für ein "Jahr des Dankes". Die Idee dahinter ist, dass möglichst viele Gemeindemitglieder sich und ihre Ideen für gemeinsame Aktivitäten einbringen, aber auch andere Mitchristen des Seelsorgeverbundes Neuss-Süd begeistern können. Als nächstes steht ein großes Festkonzert mit dem Chor "Lichtblicke" auf dem Programm, und zwar am 6. Mai. Die genaue Uhrzeit steht noch nicht fest, wohl aber, dass sich daran der Jahresempfang der Gemeinde mit Ehrungen anschließt. Der sei, wie Becker sagt, der Ersatz für den Neujahrsempfang, der wegen der Sanierung in diesem Jahr nicht stattfinden konnte.

Die Arbeiten in der 1992 unter Denkmalschutz gestellten Kirche verschlangen einen "hohen sechsstelligen Betrag". Den größten Batzen davon übernahm das Erzbistum. Genaue Zahlen will Becker aber nicht nennen. Er ist froh, dass der Hochaltar nicht generalüberholt werden musste, sondern lediglich kleine Ausbesserungen nötig waren. Restauriert und farblich neu gestaltet wurden jedoch die beiden Nebenaltäre, das Dach neu isoliert, die Decke gestrichen und einiges mehr. Den nächsten größeren Posten hat der Kirchenvorstand auch schon im Blick - die Generalüberholung der Orgel, die, so Becker, ebenfalls einen sechsstelligen Betrag verschlingen wird. Bis es jedoch so weit ist, haben die Chöre längst ein neues Klavier und der Weihnachtsmarkt neue Hütten.

Quelle: NGZ
 
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