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Neuss
Neue Vorgaben für das Böllern zum Schützenfest

Neuss. Auf der Furth donnern morgen um 17 Uhr die städtischen Geschütze, und auch in Grefrath wird die Kirmes am Samstag um 12 Uhr mit einem Salut eröffnet. Doch Ordnungsamtsleiter Uwe Neumann kann das nicht für alle Feste in der nun beginnenden Schützenfestregion garantieren. "Wir brauchen eine Alternativfläche - oder wir verzichten", sagt er knapp. Ein Jahr nach dem Unfall mit tödlichen Ausgang beim Schützenfest in Marsberg sind die genauen Umstände dieses Unglücks noch immer nicht geklärt.

Für die Stadt heißt das, an dem im Vorjahr eingeschlagenen Kurs festzuhalten. Damals wurde der Eröffnungssalut nur noch in Neuss und in Uedesheim erlaubt, weil sich Flächen fanden, die weit genug von den Festgästen entfernt waren. In Neuss wurde der Wendersplatz dazu aufgegeben und von der Rennbahn aus geböllert. Auch in Grefrath und auf der Furth wurden die Sicherheitsabstände nun mehr als verdreifacht. In der Nordstadt werden die Kanonen nun hinter dem Festzelt aufgefahren.

Zu den Sicherheitsvorkehrungen gehört auch, dass nur eigenes Personal an die Zündleine gelassen wird (Neumann: "Kein König, kein Jubilar"), diese zum Beispiel mit Sandsäcken besonders geschützt werden und vor der Festsaison in Theorie und Praxis geschult wurden.

(-nau)
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