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Neuss
Norfer Bruderschaft kritisiert die Kirmes-Architekten

Neuss. Der Kirmesplatz in Norf war beim Schützenfest eine glatte Katastrophe. Kein Autoscooter, wenig attraktiv - und mitten auf dem Platz hatten die Kirmesarchitekten der Stadt einen Toilettenwagen platziert. Der Unmut der Schützen darüber machte sich bei der Generalversammlung der St.-Andreas-Schützenbruderschaft Luft, doch der Vorstand war seinerseits schon aktiv geworden. Mit Erfolg. "Die Stadt hat Besserung gelobt", sagt Vereinssprecher Christian Fiebig.

Die Generalversammlung am Volkstrauertag begann mit einer Feierstunde am Ehrenmal, wo Brudermeister Georg Nellen auch die Opfer der Terroranschläge von Paris in das Gebet einschloss. Nach Zapfenstreich und Ansprache ging es im Jugendheim St. Andreas mit einer ersten Bilanz zum Schützenjahr weiter. Weil die Kirmes mit einem Minus von 10.000 Euro abschloss könnte - auch wenn das Defizit einkalkuliert worden war - bei der entscheidenderen Jahreshauptversammlung am 12. Januar eine Debatte über die Höhe der Beiträge nötig werden. Noch ganz frisch waren die Eindrücke von den St.-Martins-Zügen, die die Bruderschaft in Norf und Derikum veranstaltet hatte. Dabei wurden 1600 Kinder mit einer Tüte beschenkt. Fiebig: "Und das, obwohl uns die Stadt nur 200 Euro Zuschuss gewährt."

Der nächste Termin wird der Patronatstag der Bruderschaft am 29. November sein. Gastredner der Feierstunde in der Realschule am Feuerbachweg wird Joachim Gutzke sein, Vize-Brudermeister und Oberarzt am St.-Josef-/St.-Alexius-Krankenhaus. Er wird ab 11 Uhr über das Thema Burnout sprechen. Außerdem wird die Bruderschaft im Januar die Sammlung des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge unterstützen.

(-nau)
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