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Neuss
Ordensjubiläum im Immaculata

Neuss. Sechs Ordensschwestern der Neusser Augustinerinnen erneuerten nach 60 beziehungsweise 65 Jahren im Orden ihr Gelübde. Von Tobias Schlemper

Sie leben in der Gemeinschaft und widmen ihr Leben ganz dem Glauben und der Fürsorge für ihre Mitmenschen - und das schon seit jeweils 60 beziehungsweise 65 Jahren. Sechs Schwestern der Ordensgemeinschaft der Neusser Augustinerinnen feierten am Samstag in Neuss mit ihren Mitschwestern, ihren Angehörigen sowie neun Priestern ihr Ordensjubiläum im Mutterhaus des Ordens, , dem Kloster Immaculata.

Die Neusser Schwestern Renata, Matthia und Crescentia sowie Schwester Stephanie aus Solingen freuten sich über ihr Diamantenes Ordensjubiläum - also 60 Jahre. Schwester Mechthild aus Solingen und Schwester Winfrieda aus Krefeld begingen sogar ihr Eisernes Jubiläum und feierten damit 65 Jahre Ordenszugehörigkeit. Schwester Mechthild konnte aber an den Feierlichkeiten nicht teilnehmen.

Der Kölner Bischofsvikar Monsignore Markus Hofmann, der beim Generalvikariat, der zentralen Verwaltungsstelle des Erzbistums Köln, für alle Ordensgemeinschaften zuständig ist, zelebrierte mit ihnen das Festhochamt in der Kapelle des Mutterhauses. In der Predigt betonte er, dass die Schwestern zeigen würden, dass es möglich ist, nach den in der Bibel genannten Idealen zu Leben. "Sie hatten zwar bestimmt auch schwere und schmerzhafte Stunden, aber haben sich dadurch nicht vom Weg abbringen lassen", so Hofmann. Während des Hochamtes erneuerten die Jubilarinnen ihr Gelübde.

Die 85-jährige Schwester Matthia ist seit vielen Jahren an der Rezeption des Klosters tätig. "Sie ist die Visitenkarte des Mutterhauses und für viele eine wichtige Kontaktperson", erklärte Hofmann.

Mehr als 42 Jahre unterstützte die 83-jährige Schwester Renata die Jugendarbeit der Pfarrgemeinde in Köln-Bocklemünd. "Heute bastelt sie noch gerne Dekoration. Sie schreibt auch an unserer Geschichte und arbeitet im Archiv des Ordens", erzählte Generaloberin Schwester Praxedis.

Die 78-jährige Schwester Crescentia ist ausgebildete Krankenschwester und arbeitete 23 Jahre lang im afrikanischen Burundi in einer Gesundheitsstation.

"Schwester Mechthild hat lange als Lehrerin für Kinderkrankenpfleger im Lukaskrankenhaus gearbeitet", erzählte Schwester Praxedis.

Auch Schwester Stephanie war als Krankenschwester tätig. Schwester Winfrieda hat 20 Jahre in einem Seniorenheim gearbeitet.

Im Anschluss an das Festhochamt gratulierten die Gäste den Jubilarinnen und alle aßen gemeinsam zu Mittag.

Quelle: NGZ
 
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