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Neuss
Otto Fricke FDP

Neuss. Wer meint, um Otto Fricke (51) sei es seit dem Rauswurf aus dem Bundestag vor vier Jahren ruhig geworden, der sollte gelegentlich das niederländische Fernsehen einschalten, dort ist der eloquente Liberale regelmäßig zu sehen. Im Nachbarland gehört er zu den viel gefragten deutschen Talkgästen, denn er spricht fließend Niederländisch. Ein Nebenprodukt seiner Wehrdienstzeit, in der er für die Luftwaffe in den Niederlanden stationiert war.

Gut möglich, dass die deutschen TV-Zuschauer bald auch hierzulande das jungenhafte Gesicht regelmäßig auf dem Bildschirm entdecken, denn Fricke hat mit Platz sieben auf der Landesliste beste Chancen in den neuen Bundestag einzuziehen. Schafft die FDP den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde, was ihr derzeit alle Prognosen zutrauen, ist Fricke drin. Dort wird er sich nicht hinten anstellen müssen, denn der Jurist aus Uerdingen ist ein erfahrener Bundespolitiker, der von 2002 bis 2013 im Parlament saß; dort Vorsitzender des Haushaltsausschusses und später Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion war.

Er gehört dem Bundesvorstand seiner Partei an. Geerdet wird er als Anwalt für die alltäglichen Dinge in Krefeld. Die Kanzlei teilt er sich mit seiner Mutter Senta (79). Wirtschaftsluft schnuppert er als Partner im Berliner Büro der "Communications & Network Consulting" (CNC) AG, einer international führenden Unternehmensberatung für strategische Kommunikation. Doch Fricke will zurück in die Politik, die ihn fasziniert: "Es lässt sich so viel für die Menschen bewegen", sagt Otto Fricke, "das Gefühl für Politik verliert man nicht.

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Quelle: NGZ
 
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