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Neuss
Pflegetreff informiert über Neuerungen im Gesetz

Neuss. Der Pflegetreff feiert Jubiläum. Zum inzwischen 25. Mal hat Werner Schell als Veranstalter und Vorsitzender des ausrichtenden "Pro Pflege Selbsthilfenetzwerkes" Experten verpflichten können, die am Mittwoch, 26. Oktober, auf dem Podium aktuelle Fragen der Pflege diskutieren werden. Nach dem Thema Arzneimittel-Versorgung im Frühjahr geht es jetzt um die Information über grundlegende Veränderungen in der Pflegeversicherung. Die Diskussion im Kontakt Erfttal an der Bedburger Straße beginnt um 16 Uhr, der Eintritt ist frei.

Auch nach zehn Jahren Pflegetreff ist und bleibt Schells Grundanliegen aktuell: Nur mit mehr Pflegepersonal wird es eine bessere Pflege geben können. Aber weil das Thema so breit gefächert ist, bemüht sich das Selbsthilfenetzwerk um immer neue Fragestellungen.

Nun soll es vorrangig darum gehen zu verdeutlichen, dass die zurückliegende Pflegereform (Pflegestärkungsgesetze - PSG I und II) einige Leistungsverbesserungen, aber auch eine grundlegende Umstellung von "Pflegestufen" zu "Pflegegraden" zum Inhalt hat. "Die Menschen mit Demenz haben ab Januar 2017 uneingeschränkt Anspruch auf pflegerische Leistungen nach dem SGB XI", sagt Schell. Dies gelte es näher zu erläutern. Möglicherweise könne es im Einzelfall Sinn machen, Einstufungs- beziehungsweise Höherstufungsanträge noch in diesem Jahr und damit nach dem alten Recht zu stellen.

Weil der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, im April 2015 als Gast in Erfttal erklärt hatte, dass der neue Pflegebegriff ohne mehr Pflegepersonal nicht umzusetzen ist, wird es nach Meinung der Veranstalter nötig sein, erneut eine Verbesserung der Stellenschlüssel in den Pflegeeinrichtungen zu verbessern.

Auf dem Podium nimmt am 26. Oktober Regina Schmidt-Uabel MdB Platz, die Vorsitzende der Landes-Alzheimer-Gesellschaft. Sie moderiert die Diskussion von Ulrike Kissles, der Leiterin des Projektes für das "Neue Begutachtung-Assesment" des MDK Nordrhein, Elisabeth Scharfenberg, der pflegepolitischen Sprecherin der Grünen, sowie Erwin Rüddel (CDU), dem Pflegeexperten der CDU im Bundestag.

Quelle: NGZ
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