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Neuss
Polizei fasst vier Jugendliche nach Raub in Allerheiligen

Neuss. Die Polizei hat vier junge Männer vorläufig festgenommen, die am Mittwochnachmittag gegen 15.40 Uhr drei Jugendliche im Alter zwischen 16 und 18 Jahren am See in der parkähnlichen Anlage an der Max-Ernst-Straße ausgeraubt haben sollen. Das Quartett überraschte die drei Jugendlichen und baute sich vor ihnen auf. Dann forderten die vier jungen Männer zunächst die Herausgabe von Wertsachen. Das teilte die Polizei gestern mit. Ihre Forderungen unterstrichen die vier jungen Männer im Alter zwischen 17 und 19 Jahren, indem einer aus der Gruppe einem der Opfer ins Gesicht schlug.

Aggressiv verlangten die Tatverdächtigen nun die Herausgabe von Handys und Portemonnaies, parallel dazu durchsuchten sie die Bekleidung und einen Rucksack der eingeschüchterten Jugendlichen. Mit einer Bluetoothbox, einem Kopfhörer und Tabak als Beute verschwand das Quartett zu Fuß in Richtung See. Die Opfer informierten daraufhin die Polizei. Es dauerte nicht lange, bis die Polizisten Erfolg hatten. Anhand einer detaillierten Personenbeschreibung trafen die Beamten während ihrer Fahndung rasch auf das Quartett. Die Beute stellten sie dabei sicher.

Die tatverdächtigen jungen Männer aus Neuss wurden vorläufig festgenommen und an Beamte des Neusser Fachkommissariats übergeben. Gegen die Verdächtigen laufen nun zwei Ermittlungsverfahren. Geprüft wird, ob das Quartett noch für eine ähnlich gelagerte Straftat am Tag zuvor an gleicher Stelle in Betracht kommt. Sie sollen dort nach dem gleichen Muster zwei 19-Jährige ausgeraubt haben.

Dabei sollen die vier Tatverdächtigen ihre Opfer unter anderem mit einem Springmesser bedroht und so zur Herausgabe von Wertgegenständen gezwungen haben. Dabei sollen sie Handys und Geld erbeutet haben.

Quelle: NGZ
 
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