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Neuss
Polizeikontrollen an Schulen und Kreuzungen

Neuss. Die Polizei hat gestern einen Schwerpunkteinsatz zum Schutz von Radfahrern und Fußgängern - sogenannten schwachen Verkehrsteilnehmern - in Neuss durchgeführt. Ihr Hauptaugenmerk legten die Beamten dabei insbesondere auf Schulwege und häufig von Radfahrern beziehungsweise Fußgängern frequentierte Kreuzungsbereiche mit Unfallhäufungspunkten. Wie die Polizei mitteilt, wurden zwischen 7 und 14 Uhr im Innenstadtbereich 42 Personen und 32 Fahrzeuge - darunter elf Radfahrer - kontrolliert. Die Beamten ahndeten insgesamt 47 Verstöße. In 13 Fällen mussten Ordnungswidrigkeiten gefertigt werden, die Bußgelder nach sich ziehen. Betroffen waren Autofahrer, die unter anderem mit ihrem Handy verbotswidrig telefoniert hatten.

Zudem gab es motorisierte Verkehrsteilnehmer, die nicht angeschnallt waren oder die Vorfahrt missachtet hatten. Radfahrer fielen auf, da sie unerlaubterweise den Gehweg benutzten, den Radweg in falscher Richtung befuhren oder mit ihrem Mobiltelefon beschäftigt waren.

Das Ziel der Aktion ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen, an denen Radfahrer und Fußgänger beteiligt sind. Die Ursachen liegen sowohl im Verhalten des beschriebenen Personenkreises, aber auch in der Fahrweise der motorisierten Verkehrsteilnehmer. Die Polizei im Rhein-Kreis Neuss setzt ihre Maßnahmen weiter fort. Nicht mehr Knöllchen sind laut Polizei das Ziel, sondern weniger Tote und Schwerverletzte im Straßenverkehr.

Quelle: NGZ
 
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