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Neuss
Preisregen vor allem für Musiker

Neuss. Neuss geht auch mit neuem Konzept für die Stadtgesellschaft ins Rennen.

Die Bemühungen insbesondere von Kulturamtsleiter Harald Müller um die "Entwicklung einer neuen deutschen Stadtgesellschaft" in Richtung Diversität und Interkultur haben einen beachtlichen Erfolg: Der Deutsche Städtetag hat das Neusser Konzept für einen Sonderpreis "Kultur öffnet Welten" in einem bundesweiten Projekt vorgeschlagen und es damit unter die ersten zehn gebracht. 2500 Euro sind dem Kulturamt allein durch die Nominierung sicher, für eine Platzierung hat es dann doch nicht gereicht. (5. April).

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Den Förderpreis des Theatervereins vom RLT bekommt die junge Schauspielerin Alina Wolff. Zudem hat der Förderverein noch einen Sonderpreis ausgelobt und verleiht diesen an Hergard Engert. Sie gehört seit 2004 zum Ensembles des Landestheaters (9. Juni).

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Die Tanzgruppe Side B des Vereins Kubid von Hamdi Berdid ist zum Tanztreffen der Jugend, das von den Berliner Festspielen vom 22. bis 29. September veranstaltet wird, eingeladen. Die Neusser zeigen dort ihre Produktion "Körperpoesie". Insgesamt 14 Tanzproduktionen hatten es in eine Zwischenauswahl geschafft und wurden von einer Jury vor Ort begutachtet (29. Mai, 22. September).

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Den Rock- und Popförderpreis der Stadt gibt es nicht mehr, stattdessen wird zum ersten Mal das Projekt "Sing City" im ganzen Rhein-Kreis ausgelobt. Zunächst müssen sich Bands in ihrer eigenen Stadt für das finale Konzert im Neusser Greyhound durchsetzen. Dort überzeugt der Neusser Rapper Fillie Publikum und Jury und wird Sieger (23. Oktober). False Blossom aus Dormagen belegt den zweiten Platz, Dritter wird die Band Black Remains aus Grevenbroich. Vierter Teilnehmer sind The Mersey Boys aus Meerbusch.

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Der Musiker Udo Klopke belegt mit seiner CD "The Pirate's Son" in den Kategorien "Bestes Rock Album des Jahres" und "Bestes CD Album des Jahres" den zweiten Platz beim Deutschen Rock- und Pop-Preis (20. November, 20. Dezember).

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Die jeweils mit 3000 Euro dotierten Kunstförderpreise im Bereich Musik gehen an den Violinisten Torben Jans und an die Sängerin Clara Krum. Jans ist Stipendiat der Deutschen Kammerakademie, Krum hat ihre Ausbildung an der Musikschule gemacht, wo sie auch als Dozentin arbeitet. Beide nehmen ihre Preise im Romaneum in Empfang (4. Dezember)

(hbm)
 
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