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Neuss
Radwandertag führt Fahrer quer durch den Rhein-Kreis

Neuss: Radwandertag führt Fahrer quer durch den Rhein-Kreis
Jörg Eerlings (rechts, mit Fahne) gibt den Start frei zum Niederrheinischen Radwandertag an der Neusser Stadthalle. FOTO: Andreas Woitschützke
Neuss. Zum Start am Sonntagmorgen kamen wegen drohender Gewitter nur 25 statt sonst 150 Teilnehmer. Von Dagmar Fischbach

Das Grollen aus der Ferne verheißt nichts Gutes. Heribert Adamsky vom ADFC im Rhein-Kreis schaut nach oben, als die Donner sich ankündigen. "Wir hatten im vergangenen Jahr schon so ein Pech", klagt der Mitorganisator des Niederrheinischen Radwandertages. Eine Absage wie 2014 (wegen Pfingststurm Ela) gab es diesmal nicht, der Radwandertag sollte pünktlich starten.

Doch erst gegen 9.45 Uhr füllt sich der Weg vor dem Rosengarten-Restaurant langsam. Andreas Busse rollt als erster am Startpunkt ein. "Ich fahre seit rund zehn Jahren beim Niederrheinischen Radwandertag mit. Eine super Sache. Man lernt neue Touren kennen und viele nette Menschen", sagt der 62-jährige. Auch Antje Böhme und Monika Mocken lieben das Radeln in Gemeinschaft. "Wir radeln viel mit unserer Frauen-Clique. Gerade haben wir eine Tour von Neuss nach Luxemburg gemacht. Vergangenes Jahr sind wir rund 900 Kilometer durch Frankreich gefahren", erzählt Monika Mocken.

So viel wird es beim Niederrheinischen Radwandertag nicht. Die längste Tour führt rund 50 Kilometer über Rommerskirchen und Dormagem zurück nach Neuss. Ein Klacks für Hans-Dieter Jäger. "Ich bin gerade eine Woche durch die Alpen gestrampelt. Früher bin ich Marathon gelaufen. Seit ich das aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kann, fahre ich Rad", sagt der 75-Jährige.

Beim Niederheinischen Radwandertag gehen aber nicht nur trainierte Sportler an den Start. "Wir haben in diesem Jahr zum ersten Mal eine kurze Route für ungeübte Radfahrer und Familien mit Kindern im Programm. Die ist knapp über 25 Kilometer lang", erklärt Heribert Adamsky.

Als der stellvertretende Bürgermeister, Jörg Geerlings, um 10 Uhr das Startsignal gibt, ist das Teilnehmerfeld auf 25 Mutige angewachsen, die sich von Gewitterwarnungen nicht schrecken lassen. Sonst sind es rund 150 Radfahrer am Start gewesen. Isa Dheus vom Neusser Stadtmarketing hatte die Stempelkarten auf dem Tisch vor sich in 100er Bündel zusammengepackt. "Jeder Mit-Radler bekommt eine und muss sie an mindestens drei Stationen abstempeln lassen. Dann kann man ab 17 Uhr in den Start- und Ziel-Orten an den Verlosungen teilnehmen", erklärt Isa Dheus. Und eine Teilnehmerurkunde gab es obendrauf.

Quelle: NGZ
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