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Neuss
Räuber droht bei Tankstellen-Überfall mit Pistole

Neuss. Unbekannter erbeutet Geld und flieht zu Fuß. Ende September wurde die Tankstelle schon einmal überfallen.

Ein Unbekannter hat am Sonntagabend die Esso-Tankstelle an der Straße "An der Norf" überfallen. Wie die Polizei gestern mitteilte, betrat der Mann gegen 22 Uhr den Verkaufsraum. Der Unbekannte war maskiert, bedrohte den Angestellten mit einer Schusswaffe und forderte die Herausgabe von Geld.

Nachdem der Angestellte ihm dies wie gefordert ausgehändigt hatte, entnahm der Täter noch einige Zigarettenpackungen aus einem Regal. Die Beute steckte er in eine dunkle Plastiktüte, die er mitgebracht hatte. Anschließend flüchtete er zu Fuß in Richtung Schellbergstraße.

Beim Tatverdächtigen soll es sich um einen etwa 1,75 bis 1,80 Meter großen Mann handeln. Er soll korpulent sein, zudem habe er akzentfrei Deutsch gesprochen. Der Unbekannte war mit einer khakifarbenen Sturmhaube, einem khakifarbenen Pullover und einer blauen Jeans bekleidet. Bei der Schusswaffe soll es sich um eine schwarze Pistole gehandelt haben. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zur Tat oder zum möglichen Täter geben können beziehungsweise verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 02131 3000 bei der Kripo zu melden.

Es war allerdings nicht der erste Überfall auf die Tankstelle "An der Norf" in diesem Jahr. Am 29. September hatte ein Räuber den Verkaufsraum dort in den frühen Morgenstunden betreten. Der damalige Täter hatte ebenfalls eine Schusswaffe dabei und bedrohte die Verkäuferin. Er erbeutete Geld und flüchtete damals zu Fuß in Richtung Derikum. Der damalige Täter soll Deutsch mit "südländischem" Akzent gesprochen haben. Er soll etwa 1,75 Meter groß und kräftig gebaut gewesen sein. Er trug eine schwarze Mütze mit rotem Balken.

Die Polizei ermittelt nun, ob es sich möglicherweise um denselben Täter handelt. "Wir prüfen, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten gibt", erklärt Polizeisprecherin Diane Drawe auf Anfrage unserer Redaktion. Die Ermittlungen hierzu laufen.

Quelle: NGZ