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Neuss
Ratsdebatte ab November im Internet

Neuss. Eine digitale Sprechanlage schafft Voraussetzung für Livestream-Übertragung

Während die Politik in der Sommerpause war, wurde der Ratssaal als politisches Zentrum der Stadt für das digitale Zeitalter fit gemacht. Eine neu installierte Sprechanlage schafft die Voraussetzung dafür, Ratsdebatten per Livestream auch über das Internet zu verbreiten. Bis zur ersten Ratssitzung, die auf den 25. September terminiert ist, werde das nicht zu schaffen sein, ist Markus Möske vom Amt für Ratsangelegenheiten überzeugt. Aber am 6. November, zur zweiten Sitzung, werde der Rat auf Sendung gehen können. Der Rat hatte sich mehrheitlich entschlossen, die Debatte im Wortlaut live zu übertragen, aber keine Bilder - weder bewegt noch unbewegt.

73 000 Euro hat die Stadt in die neue Sprechanlage und einen neuen Beamer investiert. Das war nötig geworden, weil die bisherige Technik veraltet war und es keine Ersatzteile mehr für sie gab. Die Internet-Fähigkeit gab nicht den Ausschlag für diese Investition.

Auch für die Ratsmitglieder bringt die drahtlose Technik Vorteile, denn Wortmeldungen beginnen nicht mehr mit einem "Einschaltknacken" und Nebengeräusche, die etwa durch Handys in Mikrofonnähe ausgelöst wurden, gehören ebenfalls der Vergangenheit an.

(-nau)
 
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