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Neuss
"Sammlung Quirinus" der Jeselle zieht ins Stadtarchiv

Neuss. Mehr als 50 Originale - Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Drucke - umfasst die erst fünf Jahre alte "Sammlung Quirinus" in der die St. Quirinus' Schötzejeselle zeitgenössische Darstellungen des Neusser Heiligen und der nach ihm benannten Münsterkirche zusammentragen. Künstler wie Bender, Clarenbach, Geissler, Gilges, Küppers, Munnes, Patt, Petak oder Weitz sind mit Arbeiten vertreten.

Die Sammlung wird künftig fachgerecht im Stadtarchiv eingelagert, wo die Schötzejeselle bereits seit vielen Jahren ihr Quirinus-Archiv - eine Dokumentation über den Quirinus-Kult in 500 europäischen Verehrungsorten - aufbauen. Ein entsprechender Hinterlegungsvertrag wird derzeit ausgearbeitet. Das sagte Baas Ludger Baten in der jüngsten Jahreshauptversammlung der Gesellschaft, die bei dieser Gelegenheit beschloss, dass die "Sammlung Quirinus" im Falle einer Auflösung des Vereins dem Stadtarchiv übertragen wird. Der Beschluss wurde über einen Änderungsantrag in der Satzung verankert. Archivleiter Jens Metzdorf wertet die nun angelegte Sammlung von Originalen als sinnvolle Ergänzung zur umfangreichen Dokumentation archivischer Belege und Materialien im Quirinus- und Gesellschaftsarchiv der Jeselle.

Die 1983 gegründete Gesellschaft der Schötzejeselle hat sich der Erforschung und dem Erhalt des Brauchtums um den Neusser Stadt- und Pfarrpatron verschrieben. Sie zählt heute gut 50 Mitglieder. Die Jahreshauptversammlung bestätigte jetzt den Vorstand im Amt: Ludger Baten (Baas, Vorsitzender), Herbert Balzer (Vizebaas), Gisela Huth (Sekretaria, Schriftführerin), Friedrich W. Bootz (Fiskus, Schatzmeister), Hans-Georg Stübler (Queckselver, Veranstaltungsorganisator).

(MvT)
 
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