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Neuss
Schon 350 Flüchtlinge in der Unterkunft Stresemannallee

Neuss. Es kommen wieder vermehrt Flüchtlinge nach Neuss. Darauf weist der Sozialdezernent Ralf Hörsken. Alleine die Zahl der Menschen, die in der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) an der Stresemannallee untergebracht sind, sei innerhalb weniger Wochen von fünf auf 350 Angewachsen. "Es bleibt also weiterhin viel zu tun", sagt Hörsken.

Es bleibt aber dabei, dass die beiden Flüchtlingsunterkünfte, die in Allerheiligen und Uedesheim geplant waren, vorerst nicht gebaut werden. Die Zusage von Bürgermeister Reiner Breuer in diesem Punkt, die er vor vier Wochen auf Bürgerversammlungen gegeben hatte, hat weiter Bestand. Vorerst kommt die Stadt mit den zur Verfügung stehenden Unterkünften aus. Zudem könnte bei höheren Flüchtlingszeiten auf das ehemalige Alexianergebäude zurückgegriffen werden - zumindest bis Ende 2018.

Die Zahlen der Bezirksregierung zeigen nach Hörskens Darstellung bei der Quote der anerkannten Flüchtlinge keine größere Entlastung erkennen. Seit Mitte April wurden der Stadt 32 Flüchtlinge dauerhaft zugewiesen, die meist schon als Asylbewerber hier gelebt hatten.

Zur Betreuung der Menschen in der ZUE werden noch ehrenamtliche Helfer gesucht. Die Heimleitung freue sich über Menschen, die Deutschkurse für Kinder und Erwachsene anbieten können. Ferner wäre eine Organisation für ein Frauencafé wünschenswert, in dem auch Handarbeiten gemacht werden können. Räume - auch für Mal- und Bastelstunden mit Kindern - wären vorhanden.

Quelle: NGZ
 
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