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Neuss
Schranke an der Autobahnbrücke vom Rat abgelehnt

Neuss. Der Grundsatzbeschluss war heiß diskutiert, aber eindeutig: Es wird am Holzbüttger Weg auf der Morgensternsheide keine Schranke an der Brücke über die A 57 geben. Das beschloss der Rat -wie zu erwarten gewesen war - gegen die Stimmen von Grünen und Linken. 

Damit stimmte auch die SPD gegen Bürgermeister Reiner Breuer (SPD), der die Schranke als Präventivmaßnahme verteidigte. Die Verwaltung werde nun nichts mehr in dieser Hinsicht unternehmen, sagte Breuer, ließ aber unausgesprochen: Egal, wie sich die Eröffnung des Ikea-Möbelhauses auf die Verkehrssituation in der Nordstadt auswirkt.

Ein paar Aufträge der Politik muss Breuer allerdings doch noch erledigen (lassen). Denn der Bürgermeister wie auch die Politik sehen Ikea als Verursacher des möglicherweise entstehenden Problems in der Pflicht aber auch die Stadt Kaarst, auf deren Gebiet das schwedische Möbelhaus an der Grenze zu Neuss baut. Breuer: "Die Stadt Kaarst steht in der Pflicht, den Verkehr zu regeln."

Weil der Weg über die Autobahnbrücke auch heute schon nur von Anliegern mit dem Auto befahren werden darf, sehen Bürgermeister und Rat den Landrat als Chef der Kreispolizeibehörde in der Pflicht, dieses Verbot zu kontrollieren und durchzusetzen. Die entsprechende Verbotsbeschilderung soll vorab noch optimiert werden. Die Stadt selbst nimmt sich vor, die Verhältnisse rund um den Eröffnungstermin zu beobachten und die Verkehre vom und zum Möbelhaus zu untersuchen.

(-nau)
 
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