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Neuss
Schüler nach versuchtem Raub auf Kiosk im Visier

Neuss. Die Polizei hat nach ihrer Öffentlichkeitsfahndung wegen eines versuchten Raubs auf einen Kiosk an der Annostraße offenbar entscheidende Hinweise auf Verdächtige erhalten. Zwei Schüler aus Neuss sollen das Büdchen am 27. November mit Schals vermummt betreten haben, einer der beiden soll ein Messer in der Hand gehalten haben. Nach einem Zeugenhinweis rückten die Verdächtigen jetzt in den Blickpunkt. Das teilte die Polizei gestern mit.

Ausrücken mussten die Ermittler aber erst einmal nicht. Einer der beiden Verdächtigen hatte am Mittwoch ohnehin einen Vernehmungstermin bei der Kriminalpolizei in Neuss. Er sollte zu einem Hausfriedensbruch befragt werden. Der 16-Jährige kam in Begleitung seines 17-jährigen Kumpels zur Polizei. Der 17-Jährige war auf den Fahndungsfotos, die im Zuge der Öffentlichkeitsfahndung gezeigt wurden, ebenfalls wiedererkannt worden. Kurzerhand wurden die beiden Neusser von den Ermittlern mit den Fahndungsfotos konfrontiert. Die Schüler legten laut Polizei ein Teilgeständnis ab. Bei einer Wohnungsdurchsuchung stellten die Kriminalbeamten Kleidung sicher, die möglicherweise am Tattag getragen wurde.

Anhand einer Überwachungskamera konnte der Kioskbetreiber, der sich zu diesem Zeitpunkt nicht im Verkaufsraum befand, das Duo beobachten. Die Verdächtigen machten einen Rückzieher und verließen den Kiosk, bevor es zu einer Konfrontation mit dem Besitzer kam.

Die beiden Jugendlichen wurden nach ihren Vernehmungen in die Obhut der Eltern übergeben. Die Ermittlungen - insbesondere zur Frage, ob die beiden für weitere Taten in Betracht kommen - dauern an.

Quelle: NGZ
 
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