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Neuss
Sie starten 2013 in Neuss neu durch
Neuss: Sie starten 2013 in Neuss neu durch
Kerstin Rapp-Schwan und ihr Mann Martin Rapp werden am Neusser Markt ein Lokal eröffnen. Den "Schwan" gibt es bereits dreimal in Düsseldorf. "Wir finden, dass wir in die Gastronomie in der Innenstadt gut reinpassen. So etwas gibt es dort noch nicht", meint Rapp-Schwan. FOTO: Andreas Endermann
Neuss. 2013 beginnt – und viele Neusser stehen vor großen Herausforderungen. Ob Neustart in einer fremden Stadt, Schulabschluss, neues Amt oder Elternzeit: Die NGZ hat mit Menschen gesprochen, die viel von diesem Jahr erwarten. Von Verena Patel

Das neue Jahr, für viele ist es ein Neustart. Das gilt nicht nur für Familien, die in diesen Tagen mit einem Baby einen neuen Lebensabschnitt beginnen – so wie etwa Familie Pamuk, deren Tochter Rana Dilara als "Neujahrsbaby" im Lukaskrankenhaus geboren wurde –sondern auch für viele andere Neusser, die 2013 viel vor haben.

Unter ihnen ist Stephanie Iserhardt. In diesem Jahr macht sie ihre Abiturprüfung an der Gesamtschule an der Erft. Und dann? "Ich will in Dortmund Fotodesign studieren", antwortet die 20-Jährige. Ein Neuanfang in einer fremden Stadt – damit steht die junge Frau nicht allein. Ihn wagt auch das Düsseldorfer Ehepaar Kerstin Rapp-Schwan und Martin Rapp.

Denn 2013 wollen sie endlich ihr neues Lokal in der Neusser Innenstadt eröffnen. Noch ist es eine Baustelle, doch schon in ein paar Monaten soll im ehemaligen gebäude der Commerzbank ein schöner "Schwan" zu sehen sein: "Wir wollten expandieren, aber so, dass es auch zu uns passt", sagt Kerstin Rapp-Schwan.

Ihr Konzept, das sich in Düsseldorf bewährt hat, will sie nach Neuss bringen. Die Neusser sollen sich im "Schwan" fühlen wie im eigenen Wohnzimmer. "Neuss ist eine sympathische Stadt und wir freuen uns schon sehr", sagt die Geschäftsführerin.

Dass Neuss so sympathisch ist, hat auch mit seinem Brauchtum zu tun. Einen Neustart verzeichnet beim Schützenfest das Komitee des Neusser Bürger-Schützen-Vereins: Mario Meyer wird als neu gewähltes Mitglied erstmals in der Kutsche mitfahren. "Außerdem will ich das erste Jahr im Komitee nutzen, um zu schauen, wo meine künftigen Aufgaben liegen werden", sagt Meyen.

Quelle: NGZ
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