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Neuss
SPD will Trimm-dich-Pfad in Reuschenberg

Neuss. Am alten Sportplatz in Reuschenberg soll ein moderner Trimm-dich-Pfad entstehen und die Anlage bereichern.

Die SPD-Fraktion erneuert die Idee, am alten Sportplatz in Reuschenberg einen Trimm-dich-Pfad zu errichten. "Immer mehr Menschen achten auf Gesundheit und Sport. Das finden wir gut und wollen es unterstützen", erklärt Dietmar Dahmen, der für die SPD-Fraktion im Sportausschuss sitzt, in einer Mitteilung. In der nächsten Sitzung dieses Gremiums will die SPD einen entsprechenden Prüfauftrag einbringen. Die Sozialdemokraten verweisen auf die Wiederbelebung der Trimm-dich-Idee unter der modernen Bezeichnung "Calisthenics". Entsprechende Anlagen gibt es vielerorts in NRW - auch in Neuss auf der Matthias-Ehl-Sportanlage. Calisthenic-Parks gibt es zudem zum Beispiel in Düsseldorf, Mönchengladbach, Köln und Düsseldorf. Geht es nach der SPD, dann soll in Neuss ein weiteres Angebot hinzukommen.

Bereits im Mai 2016 hatte der SPD-Fraktionsvorsitzende Arno Jansen zusammen mit Bürgern erste Ideen entwickelt, was mit dem alten Sportplatz an der Erft passieren kann, auf dem zuletzt die Footballer trainiert hatten. Schon damals gab es die Idee, einen "Trimm-dich-Pfad" zu errichten.

"Eine Bebauung der Fläche ist auf absehbare Zeit nicht möglich, da sie den Zielen des Regionalplanes und des Landschaftsplanes widersprechen würde", erklärt Arno Jansen. Obwohl er seit einiger Zeit, keine sportlichen Zwecke erfüllt, wird der Platz weiterhin vom Sportamt verwaltet. Denkbar wäre eine Umnutzung als Grünfläche oder "Hundewiese". Aus Sicht der SPD-Fraktion wäre das jedoch verschenktes Potenzial. "Einen so schönen Platz zum Sport treiben finden wir in Neuss nur sehr selten", meint Dietmar Dahmen, der am 1. September für Hartmut Rohmer in den Stadtrat nachrücken und seine Heimat Reuschenberg dort vertreten wird.

Die "Trimm dich"-Bewegung war insbesondere in den 1970er Jahren populär, in den 1980er Jahren verlor sie hingegen an Schwung. Mit der Zeit verfielen zahlreiche einstige Anlagen oder wurden abgebaut, da sie nicht mehr genutzt wurden. Auf diese Weise verschwanden sie allmählich aus dem städtischen Erscheinungsbild. Mit der Calistehnics-Bewegung erfolgt nun eine Renaissance. Der Begriff setzt sich aus den griechischen Wörtern "kalos" (schön) und "sthenos" (Kraft) zusammen. Es geht darum, seinen Körper durch Eigengewichtsübungen fit zu halten.

Quelle: NGZ
 
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