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Neuss
St.-Pius-Gemeinde feiert 50-Jähriges

Neuss. 1966 wurde die Gemeinde gegründet und auch die Pius-Kirche gebaut. Beides wird mit einer Festwoche gewürdigt, die Sonntag beginnt.

Die St.-Pius-Gemeinde wird 50. Das war schon im Frühjahr Anlass für besondere Festlichkeiten, in denen an die Gründung des abhängigen Rektorates St. Pius X. erinnert wurde. Diese war am 4. März 1966 im Amtsblatt des Erzbistums annonciert worden. Nun gibt das Pfarrjubiläum Anlass für eine ganze Festwoche, die am Samstag (10.) um 17.30 Uhr mit einer vom Chor der Gemeinde musikalisch gestalteten Messe eröffnet wird. Höhe- und Schlusspunkt soll eine Festmesse am Sonntag, 18. September, um 10 Uhr, sein, der sich ein Pfarr- und Kindergartenfest anschließt. Eingebettet in das Festprogramm - ohne Teil davon zu sein - ist die Jugendmesse, die am Sonntag ab 18 Uhr von der Jungen Kirche im Rhein-Kreis gefeiert wird. Dieses besondere Angebot hat sich in dieser besonderen Kirche fest etabliert, die ebenfalls im Jahr 1966 nach den Plänen des Architekten Joachim Schürmann in Form eines doppelten Kleeblattes gebaut wurde.

Das Festprogramm im Überblick:

Dienstag, 13. September, 9 Uhr: Messe der katholischen Frauengemeinschaft, danach Frühstück.

Mittwoch, 14. September, 19 Uhr: Cocktail-Abend mit der KFD.

Freitag, 16. September, 19 Uhr: Pfarrkonzert nach der Abendmesse, danach gemütlicher Ausklang.

Sonntag, 18. September, 10 Uhr: Festmesse mit dem ehemaligen Jugendchor, anschließend Festakt (11.15 Uhr) und bis 17 Uhr Pfarrfest.

Seelsorger in der St.-Pius-Gemeinde ist Monsignore Guido Assmann, Oberpfarrer an St. Quirin. Er ist leitender Pfarrer im Seelsorgebereich Neuss-Mitte, zu dem die 2100 Seelen zählende Pius-Gemeinde seit einigen Jahren gehört.

Diese war entstanden, weil die Dreikönigenpfarre, die 1911 von St. Quirin abgespalten worden war, nach dem Zweiten Weltkrieg schnell wuchs und zu groß wurde. Der vom Kölner Erzbischof Josef Kardinal Frings im Jahr 1966 unterzeichnete Erlass zur Gründung des Rektorates St. Pius X. gilt als Geburtsurkunde der Pfarre, die aber erst 1971 kirchenrechtlich selbstständig wurde und ihren eigenen Kirchenvorstand wählen durfte.

(-nau)
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